Um an die Pin- und Tan-Nummern leichtgläubiger Bankkunden zu kommen, werden Betrüger immer erfinderischer. Bislang lockten sie Menschen mittels E-Mail auf Internetseiten, die denen von Kreditinstituten ähnlich sehen. Dort sollen die Opfer ihre sensiblen Kontodaten preisgeben. Nun probieren es die Betrüger mit E-Mails, in denen das Opfer gebeten wird, wegen wichtiger Bankangelegenheiten eine vermeintliche Bankhotline anzurufen. Eine Automatenstimme führt dann durch das Sprachsystem. Auch hier soll das Opfer seine geheimen Nummern preisgeben, damit die Betrüger ans Geld kommen. Nach einem Bericht von Tagesschau.de funktioniert die Masche mittlerweile sogar ohne E-Mails. Anrufautomaten wählen selbstständig irgendwelche Nummern. Nimmt jemand ab, fragt eine Stimme vom Band die Daten ab.

Einen Namen hat die Masche auch schon. In Anlehnung an den mittlerweile etablierten Begriff „Phishing“ (Password fishing) heißt sie „Vishing“ (Voice Phishing).

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