So nutzen Sie einen Cloud-Dienst

  • Registrieren. Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, müssen Sie sich zunächst mit einer E-Mail-Adresse registrieren. Die meisten Anbieter sind kostenlos. Zwischen 2 und 25 Gigabyte Speicher­platz stehen dann zur Verfügung. Wer mehr Speicher­platz benötigt, muss bezahlen.
  • Auf dem Computer. Nach der Einrichtung haben Sie auf dem Computer zwei Möglich­keiten. Entweder Sie laden die Desktopsoftware herunter oder nutzen den Cloud­dienst über den Webbrowser. Mit Hilfe der Desktopsoftware können Sie einen Ordner oder ein Netz­lauf­werk auf dem Computer einrichten, das auto­matisch alle Daten in die Cloud synchronisiert, die Sie dort ablegen. Die Browsernut­zung ist praktisch für alle, die auch an fremden Rechnern auf ihre Daten zugreifen wollen.
  • Auf dem Smartphone oder Tablet. Alle Cloud­dienste im Test bieten eine App für Android- und iOS-Geräte. Einige wenige auch für Black­berry und Wind­ows Phone. Die Apps sind in der Regel kostenlos. Laden Sie die jeweilige App aus ihrem App-Store herunter und loggen sich mit ihren Zugangs­daten ein, dann können Sie auf alle Daten zugreifen, die im Onlinespeicher liegen.
  • Sensible Daten verschlüsseln. Sensible Daten wie die Kranken­akte oder die Steuererklärung sollten Sie nur verschlüsselt hoch­laden. Mit den Programmen Boxcryptor und Cloudfogger können Sie ihre Daten am Rechner verschlüsseln. Die Programme gibt es auch als Apps für Smartphone oder Tablet. Mit der Cloudfogger-App in der Android­version können Sie die verschlüsselten Daten aus dem Onlinespeicher freilich nur abrufen, aber keine neuen Daten verschlüsselt hoch­laden.

Dieser Artikel ist hilfreich. 79 Nutzer finden das hilfreich.