Jobprofil: Der Informationsflut Herr werden

Datenbanken bzw. Datenbanksysteme sind, vereinfacht gesagt, elektronische Informationssysteme, die große Datenmengen speichern, strukturieren und zur Anwendung bereit stellen. Was vor Beginn des Informationszeitalters in Unternehmen auf Zetteln, Karteikarten, in Büchern und Aktenordnern dokumentiert und gesammelt wurde, wird nun in Datenbanken gespeichert.

Insofern sind Datenbanksysteme ein adäquates Mittel, der viel beschworenen Informationsflut Herr zu werden. In einer auf Wissen basierten, weltweit vernetzten Gesellschaft ist nicht der Zugang zu Informationen, sondern deren schiere Masse das Problem.

Datenbankadministratoren sorgen dafür, dass Informationen in Datenbanken sinnvoll strukturiert und zugänglich sind: Sie installieren, überwachen und pflegen Datenbanken, damit diese ihre Funktion erfüllen können. Sie halten in technischer und organisatorischer Hinsicht Datenbanken auf dem neuesten Stand (Changemanagement). Sie beheben Fehler und sorgen dafür, dass die gespeicherten Daten vor unerlaubten Zugriffen sicher sind (Fault-, Performance- und Securitymanagement). Und sie sichern Daten, stellen eventuell verloren gegangene wieder her (Datensicherung und Backup) und beraten Mitarbeiter und Kunden.

Angesichts dieses vielfältigen Aufgabenprofils werden von Datenbankexperten neben den nötigen technischen Fähigkeiten die üblichen Zusatzqualifikationen verlangt: Englischkenntnisse, analytisches und logisches Denken, Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent und nicht zuletzt die Bereitschaft, sich fortwährend weiterzubilden.

Mehr zu den Aufgaben eines Datenbankadministrator erfahren Sie in Berufenet-Datenbank der Bundesagentur für Arbeit.

Dieser Artikel ist hilfreich. 3801 Nutzer finden das hilfreich.