Das ärgert Meldung

„Sparstrom“ und ein Startguthaben im Gegenwert von 13,90 Euro versprach die Post allen, die bis zum 31. Oktober einen Stromvertrag bei ihr abschlossen. Dabei war Ende Oktober bereits bekannt, dass die Preise steigen würden.

test-Leser Heinrich Berbner aus Weinheim wollte sich das Startguthaben sichern und unterschrieb Ende Oktober. Ein paar Tage später erhielt er von best energy, Kooperationpartner der Deutschen Post, ein Schreiben, dass sein Vertrag eingegangen sei. Über die geplante Preiserhöhung zum Januar wurde er aber nicht informiert, obwohl best energy sie anderen Kunden bereits bekannt gegeben hatte. Erst zwei Wochen später schrieb ihm der Anbieter, dass er rund 50 Euro im Jahr mehr zahlen sollte, als der Werbepros­pekt der Post versprach. Heinrich Berbner wollte die Erhöhung nicht akzeptieren. Er könne ja mit einer Frist von acht Wochen kündigen, räumte best energy ein. Zu einem preiswerteren Anbieter konnte er erst Ende Februar wechseln. Sein Ärger dauert an.

test-Kommentar: Zwar besteht keine Preisgarantie, und Strom ist jetzt vielerorts teurer. Aber es ist verständlich, dass sich Heinrich Berbner getäuscht fühlt. Fairer wäre gewesen, Deutsche Post und best energy hätten ihn früher informiert – vor Vertragsabschluss, oder aber kurz danach, um ihm anzubieten, vom Vertrag zurückzutreten.

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