2022 Das ändert sich im neuen Jahr

0
2022 - Das ändert sich im neuen Jahr
Jahres­wechsel. Die Stiftung Warentest gibt einen Über­blick, welche Neuerungen 2022 auf Verbrauche­rinnen und Verbraucher zukommen. © Getty Images / Pavel Muravev

Mehr Rente, neue Führer­scheine, besserer Verbraucher­schutz beim Einkaufen und ein höherer Mindest­lohn – wir nennen die wichtigsten neuen Rege­lungen für 2022.

Geld und Recht

Der Mindest­lohn steigt deutlich, eine neue Volks­zählung steht an und vom kostenlosen Giro­konto müssen sich immer mehr Verbraucher verabschieden.

Mindest­lohn steigt

Der gesetzliche Mindest­lohn steigt zum 1. Januar von 9,60 Euro auf 9,82 Euro pro Stunde. Die alte Bundes­regierung folgte mit der Erhöhung der Empfehlung der Mindest­lohn­kommis­sion. Zum 1. Juli 2022 soll der Mindest­lohn in einem weiteren Schritt auf 10,45 Euro steigen.

Der Koalitions­vertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP sieht eine einmalige Erhöhung des Mindest­lohnes auf 12 Euro pro Stunde vor. Arbeitnehmende können voraus­sicht­lich im Sommer 2022 damit rechnen. Nach dieser politisch gewollten stärkeren Erhöhung soll künftig wieder die Mindest­lohn­kommis­sion die Lohn­anpassungen empfehlen. Sie setzt sich aus Vertretern der Gewerk­schaften, der Arbeit­geber und beratenden wissenschaftlichen Mitgliedern zusammen.

Neues Kauf­recht: Mehr Rechte bei Reklamation

2022 - Das ändert sich im neuen Jahr
Versteckter Mangel. Ist die Ware schon beim Kauf defekt, haftet der Verkäufer. © Getty Images / 97

Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 hat der Gesetz­geber die europäische Warenkauf­richt­linie umge­setzt. Sie verbessert die Rechts­lage für Käufer.

So war es bisher. Händler haften nach bisherigem Recht zwei Jahre lang für Mängel an einer gekauften Sache. Inner­halb der ersten sechs Monate haben Verbraucher einen Beweislast­vorteil: Zeigt sich ein Fehler im ersten halben Jahr nach dem Kauf, gilt die Vermutung, dass der Mangel schon beim Kauf in der Ware steckte. Diese Beweislast­regel ist vor allem wichtig, wenn sich Verkäufer und Kunde streiten, woher der Fehler am Gerät stammt – beispiels­weise eine defekte Taste am Handy. Händler haften nämlich nicht für Mängel, die nach dem Kauf etwa durch eine Fehlbedienung des Kunden entstanden sind. Die sechs­monatige Beweislastumkehr bringt Verbraucher in eine gute Rechts­position: Kann der Händler die Vermutung nicht entkräften, dass der Mangel von Anfang an vorlag, etwa durch Anzeichen am Gerät, die auf eine Fehlbedienung hindeuten, kommt er um Reparatur oder Ersatz­ware nicht herum.

Das gilt ab 2022. Das neue Gesetz hat diesen Beweislast­vorteil für Käufer von sechs auf zwölf Monate verlängert. Die neuen Regeln betreffen Käufe, die Verbraucher ab 1. Januar tätigen, und gelten sowohl für Käufe im Laden als auch fürs Onlineshopping.

Verjährung verlängert. Die Reklamations­rechte verjähren beim Kauf von Neuware nach 24 Monaten. Bisher galt: Trat der Mangel am Ende der Zwei­jahres­frist auf und reklamierte der Kunde nicht sofort, konnte der Händler Reparatur oder Ersatz verweigern. Nun gilt: Verjährung tritt nicht vor Ablauf von vier Monaten nach Auftreten des Mangels ein. Händler haften also bei sich spät zeigenden Mängeln bis zu 28 Monate.

Tipp: Konkrete Hilfe beim Laden- und Onlinekauf bieten unsere Specials Widerruf und Umtausch sowie Gewährleistung und Garantie.

Einfacher online kündigen

Ab Juli 2022 müssen Unternehmen ihre Webseite mit einem Kündigungs­button für Online­verträge ausstatten. Er muss leicht zugäng­lich und gut sicht­bar auf der Internetseite platziert sein.

Aus für Augs­burger Bank

Die Augs­burger Aktien­bank stellt zum Ende des Jahres 2022 ihren Betrieb ein. Das bestätigte die Versicherungs­gruppe LVM, zu der die Bank gehört, gegen­über Finanztest. Bestands­kunden müssen sich eine neue Bank suchen.

ING und 1822direkt: Für Girocard bezahlen

Die Zeit der kostenlosen Girocard geht für Kunden der Direkt­banken 1822direkt und ING zu Ende. Mit Jahres­beginn soll sie bei der 1822direkt 6 Euro im Jahr kosten. Das gilt sowohl für die aktuellen Konto­modelle „1822Mobile“ und „Giro­konto Klassik“ als auch alte Modelle.

Bei 1822direkt ist die Girocard optional. Bestands­kunden können auf sie verzichten und diese kündigen.

Bei der ING, der mit 9,5 Millionen Kunden größten Direkt­bank in Deutsch­land, soll die Girocard ab März 2022 99 Cent im Monat kosten. Kostenfrei bleibt die Visa Card Debit.

Tipp: Nutzen Sie unseren großen Girokonto-Vergleich, um das für Sie optimale Konto zu finden.

2022 - Das ändert sich im neuen Jahr
Vergleichen lohnt. Ein Giro­konto inklusive Girocard und Online­buchungen sollte nicht mehr als 5 Euro im Monat kosten. © Getty Images / Constantine Johnny

Volks­zählung 2022

Am 15. Mai führen die statistischen Ämter des Bundes und der Länder die Bevölkerungs­zählung Zensus 2022 durch. Sie wollen ermitteln, wie viele Menschen in Deutsch­land leben, wie sie wohnen und arbeiten. Die Behörden nutzen Melde­daten aus den Registern der öffent­lichen Verwaltung. Einen Teil der Bevölkerung befragen sie aber direkt (zensus2022.de).

Briefe werden teurer: Deutsche Post erhöht Porto

Die Deutsche Post will zum 1. Januar 2022 ihre Preise erhöhen. Der Preis für einen Stan­dard­brief etwa steigt von 80 auf 85 Cent. Die Briefpreise der Post für Privatkunden müssen zuvor immer von der Bundes­netz­agentur genehmigt werden. Die Behörde über­prüft Porto-Erhöhungen, weil die Deutsche Post als ehemalige Staats­monopolist auf dem Briefmarkt eine beherr­schende Stellung einnimmt. Hier eine Über­sicht über die neuen Preise für Sendungen im Inland:

  • Post­karte: 0,70 Euro
  • Stan­dard­brief (bis 20 g, höchs­tens 23,5 × 12,5 × 0,5 cm, nur Recht­eckform): 0,85 Euro
  • Kompakt­brief (bis 50 g, höchs­tens 23,5 × 12,5 × 1 cm, nur Recht­eckform): 1,00 Euro
  • Groß­brief (bis 500 g, höchs­tens 35,3 × 25 × 2 cm, Quadratform möglich): 1,60 Euro
  • Maxi­brief (bis 1.000 g, höchs­tens 35,3 × 25 × 5 cm, Quadratform möglich): 2,75 €

Auch der Aufpreis zum Briefporto für Einschreiben wird teurer:

  • Einwurf-Einschreiben: 2,35 Euro
  • Stan­dard-Einschreiben: 2,65 Euro
  • Einschreiben eigenhändig nur an den Empfänger persönlich: 4,85 Euro
  • Einschreiben mit Rück­schein: 4,85 Euro

Preise für andere Sendungen und Dienst­leistungen finden Verbraucher auf der Website der Deutschen Post.

Tipp: Wie die neue „mobile Briefmarke“ der Deutschen Post funk­tioniert, erklären wir in unserem Special Briefe mit dem Smartphone frankieren.

Steuern und Alters­vorsorge

Gute Nach­richten gibt für 2022 für Arbeitnehmende. Sie können mit höheren Renten­ansprüchen rechnen und die Homeoffice-Pauschale bleibt erst einmal bestehen. Auch Rentne­rinnen und Rentner können sich freuen.

Gesetzliche Rente: Mehr Geld und mehr Punkte

2022 - Das ändert sich im neuen Jahr
Ertrag. Rentne­rinnen und Rentner können mit mehr Geld rechnen. © mauritius images / Image Source / Colin Hawkins

Renten­erhöhung. Rentne­rinnen und Rentner können im Sommer mit einem kräftigen Plus rechnen – Bundes­arbeits­minister Hubertus Heil kündigte Ende November 2021 eine Erhöhung von voraus­sicht­lich 4,4 Prozent zum Juli 2022 an.

Das ist viel, allerdings weniger als im ebenfalls von der Bundes­regierung Ende November veröffent­lichten Renten­versicherungs­bericht geschätzt. Der kam noch auf eine Erhöhung von 5,2 Prozent (West) und 5,9 Prozent (Ost). Statistische Revisions­effekte und die von der Koalition geplante Wieder­einsetzung des sogenannten Nach­holfaktors nannte das Bundes­arbeits­ministerium (BMAS) gegen­über Finanztest als Gründe für die nied­rigere Anpassung. Die tatsäch­liche Höhe der Renten­anpassung 2022 könne erst Ende März 2022 bestimmt werden, wenn alle dafür erforderlichen Daten vorliegen, so das BMAS.

Der sogenannte Nach­holfaktor war seit 2018 ausgesetzt. Er kann einen lang­sameren Renten­anstieg bewirken. Aufgrund der gesetzlichen Renten­garantie dürfen Renten nicht sinken. Müssten sie das rechnerisch in einem bestimmten Jahr aufgrund einer schlechten Lohn­entwick­lung, bleiben sie aufgrund der Renten­garantie stabil. Der Nach­holfaktor sorgt dann aber in kommenden Jahren dafür, dass die ausgebliebene Senkung durch einen nied­rigeren Renten­anstieg ausgeglichen wird.

Mehr Ansprüche für Arbeitnehmende. Versicherte erhalten höhere Renten­ansprüche für ihre Beiträge. Schrieb die Renten­versicherung west­deutschen Arbeitnehmenden und freiwil­lig versicherten Selbst­ständigen in Ost und West 2021 für rund 7 727 Euro einen Entgelt­punkt auf ihrem Renten­konto gut, erhalten sie 2022 schon für 7 236 Euro einen Entgelt­punkt – immerhin für 491 Euro weniger. Ostdeutsche Arbeitnehmende erhalten für rund 6 944 Euro einen Renten­punkt, rund 373 Euro weniger als 2021. Ein Renten­punkt entspricht einer Monats­rente von 34,19 Euro (West) und 33,47 (Ost).

Höherer Hinzuver­dienst. Die Hinzuver­dienst­grenze im vorzeitigen Ruhe­stand bleibt auch 2022 hoch. Alters­frührentner können bis zu 46 060 Euro im Jahr hinzuver­dienen, ohne dass ihre Rente gekürzt wird. Auch der Hinzuver­dienst­deckel bleibt ausgesetzt, der sonst verhindert, dass die Summe aus Frührente und Hinzuver­dienst höher als das jeweils höchste Einkommen aus den letzten Jahren ausfällt. Die Maßnahmen sollen corona-bedingte Personal­engpässe abfedern. Informationen, wie Frührentne­rinnen und -rentner die Sonder­regelung optimal nutzen, gibt unser Special zum Hinzuverdienst 2022.

Beitrags­bemessungs­grenze. Die Grenze, bis zu der sozial­versicherungs­pflichtig Beschäftigte an die Rentenkasse zahlen müssen, sinkt im Westen von 7 100 Euro im Monat um 50 Euro auf 7 050 Euro. Für Gutverdienende sinken dadurch die Abgaben ein wenig. Im Osten steigt sie von 6 700 Euro monatlich auf 6 750 Euro.

Tipp: Alle wichtigen Informationen und Entwick­lungen rund um gesetzliche Rente und Alters­vorsorge finden Sie auf unseren Themen­seiten Gesetzliche Rente und Altersvorsorge.

Lebens­versicherung: Garan­tiezins sinkt

Ab Januar 2022 sinkt der Höchst­rechnungs­zins erneut (siehe Grafik unten). Diesmal von 0,9 Prozent auf 0,25 Prozent. Betroffen sind Neuverträge bei Lebens- und Renten­versicherungen, Pensions­kassen und Pensions­fonds. Auch bei Neuabschlüssen von staatlich geförderten Riester- oder Rürup-Versicherungen sinkt die garan­tierte Verzinsung.

Der Höchst­rechnungs­zins – auch Garan­tiezins genannt – ist der Zins­satz, den Versicherungs­unternehmen ihren Kunden maximal auf den Spar­anteil im Beitrag zusagen dürfen.

Das Bundes­finanz­ministerium legt den Höchst­rechnungs­zins fest. Es will verhindern, dass Versicherungs­gesell­schaften ihren Kunden zu viel Rendite versprechen und sich dabei finanziell über­nehmen. Bestehende Verträge sind von der Absenkung nicht betroffen.

Tipp: Mit unserem Fondspolicen-Optimierer können Sie mehr aus Ihrer fonds­gebundenen Riester-Renten­versicherung heraus­holen.

2022 - Das ändert sich im neuen Jahr
Garan­tiezins. Es geht weiter abwärts. © Stiftung Warentest

Betriebliche Alters­vorsorge: Zuschuss für alle

Bereits seit 2019 bekommen Arbeitnehme­rinnen und Arbeitnehmer, die einen neuen Vertrag zur betrieblichen Alters­vorsorge abschließen, 15 Prozent Zuschuss von ihrem Arbeit­geber. Ab 2022 muss dieser auch für Altverträge gezahlt werden. Den vollen Zuschuss erhält, wer unter­halb der Beitrags­bemessungs­grenze für die gesetzliche Kranken­versicherung verdient. Die liegt 2022 unver­ändert bei 58 050 Euro brutto. Bei höherem Verdienst darf der Chef den Zuschuss gleitend absenken. Gefördert werden Verträge für Direkt­versicherungen, bei Pensions­kassen und Pensions­fonds. Mehr Details gibt es in unserem Special Betriebliche Altersvorsorge.

2022 - Das ändert sich im neuen Jahr
Betrieblich vorsorgen. Der Arbeit­geber muss sich beteiligen. © Getty Images / FG Trade

Steuern: Frei­betrag, Bonus, Vorsorge und Home­office

Grund­frei­betrag. Wie jedes Jahr erhöht sich der jähr­liche Grund­frei­betrag und sorgt bei vielen für ein wenig steuerliche Entlastung. Die Grenze, bis zu der Einkommen steuerfrei bleibt, steigt 2022 von 9 744 Euro auf 9 984 Euro. Der Frei­betrag sichert das Existenz­minimum vor Steuern. Er gilt immer für ein komplettes Kalender­jahr, auch wenn Arbeitnehmende nur wenige Monate in einem Jahre gearbeitet haben.

Alters­vorsorgeaufwand. Beiträge in eine Basis-Alters­vorsorge, etwa eine Rürup-Rente oder Beiträge in die gesetzliche Renten­versicherung, gelten steuerlich als Sonder­ausgaben und verringern die Steuerlast. 2022 können Allein­stehende bis zu 25 639 Euro für ihre Alters­vorsorge mit dem Finanz­amt abrechnen, für Ehepaare gilt das Doppelte. 2022 können Steuerzahlende davon 94 Prozent ansetzen – Allein­stehende also 24 101 Euro. Weitere Informationen gibt unser Special Sonderausgaben.

Corona-Bonus. Noch bis zum 31. März 2022 können Arbeit­geber Arbeitnehmenden einen Corona-Bonus steuerfrei auszahlen. Im Zeitraum vom 1. März 2020 bis 31. März 2022 sind insgesamt bis zu 1 500 Euro Bonus steuerfrei, um Mehr­belastungen während der Pandemie abzu­federn.

Home­office. Zunächst bis 19. März 2022 hat der Gesetz­geber erneut eine Home­office-Pflicht einge­führt. Aus dem Ende November 2021 vorgestellten Koalitions­vertrag von SPD, Bündnis90/Grüne und FDP geht hervor, dass auch die steuerliche Homeoffice-Pauschale bis Ende 2022 verlängert werden soll.

Kranken- und Pflege­versicherung

Pflegebedürftige werden ab 2022 entlastet, viele Pflege-Versicherte müssen dagegen mehr bezahlen. In der Kranken­versicherung wird der gelbe Schein digital.

Pflege­versicherung I: Höhere Zuschüsse für Pflegebedürftige

2022 - Das ändert sich im neuen Jahr
Unterstüt­zung. Finanziell stellen sich Pflegebedürftige etwas besser. © Getty Images / Uwe Umstaetter

Ab Januar 2022 erhalten viele Pflegebedürftige einen höheren Zuschuss von ihrer Pflege­versicherung. Wie hoch er ausfällt, hängt von Pfle­gegrad und Leistungs­art ab. Nur für Pflegebedürftige mit Pfle­gegrad 1 ändert sich nichts. Für sie bleibt es bei einem Entlastungs­betrag von 125 Euro im Monat.

Stationäre Pflege. Für Pflegebedürftige, die bis zu zwölf Monaten Leistungen für voll­stationäre Pflege bezogen haben, reduziert sich der Eigen­anteil an den pflegebe­dingten Aufwendungen um 5 Prozent. Bei mehr als zwölf Monaten reduziert er sich um 25, bei mehr als 24 Monaten um 45, bei mehr als 36 Monaten um 70 Prozent. Die Einrichtung stellt der Pflegekasse den Zuschlag in Rechnung. Pflegebedürftige erhalten eine Rechnung über den verbleibenden Eigen­anteil.

Den Zuschuss gibt es nur für die pflegebe­dingten Kosten, also den Pflege­satz des Heimes, nicht für Aufwendungen für Unterkunft, Verpflegung und Investitions­kosten.

Pflege zu Hause. Hilft ein ambulanter Pflege­dienst daheim, erhöht sich der Zuschuss für die sogenannten Pflegesach­leistungen wie Hilfen bei Körper­pflege, Ernährung und Bewegung. Er steigt um 5 Prozent auf folgende Beträge:

  • Pfle­gegrad 2: 724 Euro (689 Euro)
  • Pfle­gegrad 3: 1 363 Euro (1 298 Euro)
  • Pfle­gegrad 4: 1 693 Euro (1 612 Euro)
  • Pfle­gegrad 5: 2 095 Euro (1 995 Euro)

Kurz­zeit­pflege. Die Leistungen für eine zeitlich auf maximal acht Wochen begrenzte stationäre Heim­unterbringung steigen um 10 Prozent von 1 612 Euro auf 1 774 Euro pro Kalender­jahr.

Tipp: Wie das System der Pfle­gegrade funk­tioniert und wie Sie einen Pfle­gegrad beantragen, erklären wir in unserem Special Pflegeversicherung.

Pflege­versicherung II: Zuschläge für Privatversicherte und Kinder­lose

Für gesetzlich und privat Versicherte steigen ab Januar 2022 die Beiträge für die Pflege­versicherung.

Privat Versicherte. Privat Kranken­versicherte zahlen 2022 einen befristeten Corona-Zuschlag. Für Versicherte mit Beihilfe­anspruch – vor allem Beamte – beträgt der monatliche Zuschlag 7,30 Euro, rund 88 Euro im Jahr. Versicherte ohne Beihilfe wie Angestellte oder Selbst­ständige zahlen 3,40 Euro pro Monat mehr, also knapp 41 Euro im Jahr. Bei privat versicherten Arbeitnehmern über­nimmt der Arbeit­geber die Hälfte des Beitrags einschließ­lich Corona-Zuschlag.

Gesetzlich Versicherte. Für kinder­lose gesetzlich Kranken­versicherte ab 23 Jahren wird es in der gesetzlichen Pflege­versicherung ebenfalls etwas teurer. Ihr Zuschlag auf den Beitrag steigt von 0,25 auf 0,35 Prozent. Sie zahlen dadurch maximal 4,80 Euro mehr im Monat. Insgesamt ergibt sich so ein Pflege­versicherungs­beitrag von 3,4 Prozent des Brutto­einkommens, maximal rund 164 Euro im Monat. Bei gesetzlich versicherten Arbeitnehmenden beteiligen sich die Arbeit­geber nicht am Zuschlag für Kinder­lose. Für Eltern liegt der Beitrags­satz weiterhin bei 3,05 Prozent.

Tipp: Viele Informationen rund um das Thema Pflege finden Sie auf unserer Themenseite Pflege. Die wichtigsten Informationen haben wir in Buch­form in unserem Ratgeber Das Pflege-Set zusammengefasst.

Gesetzliche Kranken­versicherung: Grenzen bleiben

Die Versicherungs­pflicht­grenze in der gesetzlichen Kranken­versicherung liegt auch 2022 bei 64 350 Euro im Jahr. Die Grenze legt fest, bis zu welchem Brutto­gehalt Arbeitnehme­rinnen und Arbeitnehmer gesetzlich kranken­versichert sein müssen. Auch die Beitrags­bemessungs­grenze bleibt mit 58 050 Euro im Jahr unver­ändert.

Tipp: Unser Krankenkassen-Vergleich hilft Ihnen, die beste Kasse für Ihre Bedürf­nisse zu finden.

Gelber Schein wird digital

Bald hat sie ausgedient: die Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung (AU) für ­gesetzlich Versicherte auf Papier, auch als gelber Schein bekannt. Ab 1. Januar 2022 sind Arzt­praxen verpflichtet, die AU elektronisch an die Krankenkassen zu über­mitteln. Ab 1. Juli 2022 sollen die Kassen die Daten dann auch digital an den Arbeit­geber über­tragen.

E-Rezept wird Pflicht

Ab 1. Januar 2022 sollen gesetzlich Versicherte nur noch elektronische Rezepte für verschreibungs­pflichtige Arznei­mittel erhalten. Da der Start des E-Rezepts aber holp­rig läuft, dürfen Arzt­praxen, bei denen die tech­nische Infrastruktur noch nicht steht, das rosa Papier­rezept noch bis Ende Juni 2022 ausgeben.

Um das E-Rezept in der Apotheke einzulösen, brauchen Versicherte die offizielle, kostenfreie App „Das E-Rezept“, die elektronische Gesund­heits­karte und eine Pin-Nummer von der Krankenkasse. Für Patientinnen und Patienten ohne Smartphone kann die Arzt­praxis das E-Rezept mit einem Rezept­code ausdrucken.

Impf­ausweis in der elektronischen Patienten­akte

Ab 1. Januar 2022 lassen sich Impf­ausweis, Zahnbonus-Heft, Mutterpass und das gelbe U-Heft für Kinder in der elektronischen Patienten­akte (ePA) speichern. Ebenfalls ab 2022 können Patientinnen und Patienten bei einem Wechsel der Krankenkasse eine Über­tragung ihrer Daten aus der ePA veranlassen. Außerdem ist es möglich, einzelne Dokumente per Smartphone oder Tablet für bestimmte Berechtigte frei­zugeben – oder dem Zugriff einzelner ansonsten zugriffs­berechtigter Ärzte zu entziehen.

Ernährung, Gesundheit, Umwelt und Verkehr

Erfreulich: In Brütereien geht es künftig humaner zu und die Rück­gabe von Elektroschrott wird einfacher. Den Umtausch ihres alten Führer­scheins dürften einige Auto­fahrer allerdings bedauern.

Männ­liche Küken: Töten verboten

2022 - Das ändert sich im neuen Jahr
Bruderküken. Sie dürfen künftig länger leben. © Getty Images / olli0815

Ab 1. Januar 2022 darf in Deutsch­land kein Eintags­küken mehr wegen seines Geschlechts getötet werden. Bisher werden in Deutsch­land jedes Jahr rund 45 Millionen männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet. Der Grund: Sie können keine Eier produzieren und sind nicht als Mast­hähn­chen nutz­bar. Ab 2024 wird zudem das Töten von Hühner­embryonen im Ei nach dem sechsten Bebrütungs­tag untersagt. Eine Alternative zum Kükentöten soll das Verfahren zur Geschlechts­bestimmung im Brut-Ei bilden. Damit können Eier, denen männ­liche Junge entschlüpfen würden, früh aussortiert werden.

Tipp: Mehr Infos gibt die Bundes­regierung auf ihrer Webseite bundesregierung.de. Was hinter Siegeln für Tier­wohl steht, verrät unser Special Tierwohl-Label.

Haltungs­form-Kenn­zeichnung auch auf Milch und Milch­produkten

Milch, Käse oder Joghurt können ab 2022 auch das vierstufige Haltungsform-Siegel tragen. Verbrauche­rinnen und Verbraucher können damit erkennen, wie hoch das Tier­wohl-Niveau bei der Haltung der Milchkühe ist, von denen die Erzeug­nisse stammen. Bisher war das Siegel nur auf Fleisch zu finden.

Rabatte auf Lebens­mittel mit kurzer Halt­barkeit

Ab Mai 2022 können Supermärkte Lebens­mittel, die nicht mehr lange halt­bar sind, einfacher zu Sonderpreisen anbieten. Statt neue Gesamt- oder Grund­preise anzu­geben, genügen künftig etwa einfache „30%-billiger“-Aufkleber als Kenn­zeichnung. So will das Bundesernährungsministerium dafür sorgen, dass weniger Nahrungs­mittel im Müll landen.

Zusatz­stoff Titan­dioxid in Lebens­mitteln wird voraus­sicht­lich verboten

Der Lebens­mittel­zusatz­stoff Titandioxid (E 171) wurde 2021 neu bewertet. Er wird als Lebens­mittel­zusatz­stoff nicht mehr als sicher angesehen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass über die Nahrung aufgenom­menes Titan­dioxid genotoxisch wirkt. Das bedeutet, dass es möglicher­weise das Erbgut schädigt und eventuell sogar Krebs verursachen kann.

Die EU-Mitglied­staaten haben einem Vorschlag der EU-Kommis­sion, E 171 als Zusatz­stoff in Lebens­mitteln ab 2022 zu verbieten, zuge­stimmt. Die Rege­lungen sollen voraus­sicht­lich Anfang 2022 in Kraft treten. Dann würde eine sechs­monatige Auslaufphase beginnen, in der die Hersteller ihre Rezepturen noch umstellen können. Nach deren Ablauf dürfte Titan­dioxid in Lebens­mitteln dann nicht weiter verwendet werden.

Neue EU-Öko-Verordnung in Kraft

Am 1. Januar 2022 tritt – ein Jahr später als geplant – die neue EU-Öko-Verordnung in Kraft. Neu ist zum Beispiel eine Positiv­liste mit Reinigungs- und Desinfektions­mitteln: Bei der Herstellung und Verarbeitung von Bio-Lebens­mitteln dürfen dann nur noch Produkte von dieser Liste verwendet werden. Außerdem wurden Haltungs­vorschriften für Gatterwild und Kanin­chen konkretisiert. Künftig dürfen auch Salz, Mate, Bienenwachs, Baumwolle, Wolle und Häute mit Bio-Siegel angeboten werden. Für die Stall­flächen und die Fütterung verschiedener Tier­arten gelten neue Vorgaben.

Verbot von Zinkpyrithion und Duft­stoffen in Kosmetika

Ab März 2022 sind insgesamt 23 Inhalts­stoffe für den Einsatz in Kosmetik­produkten verboten, weil sie in Verdacht stehen, krebs­erzeugend, erbgutver­ändernd oder fort­pflan­zungs­gefähr­dend zu sein. Dazu gehören Zinkpyrithion, das in Anti-Schuppen-Shampoos Verwendung findet, und der Duft­stoff Lilial/Butylphenyl Methyl­propional, der etwa in Make-up einge­setzt wird.

Dünne Plastiktüten verboten

Ab Januar 2022 sind leichte Plastiktragetaschen in Deutsch­land verboten. Die Bundes­regierung will damit die Umwelt vor Plastikmüll schützen. Die sehr dünnen „Hemd­chenbeutel“ etwa für Obst und Gemüse sind aber weiterhin erlaubt. Sie dienen dem hygie­nischen Trans­port und würden der Verschwendung von Lebens­mitteln vorbeugen. Außerdem könne ein Verbot dieser Tüten dazu führen, dass Hersteller mehr Produkte stan­dard­mäßig in Plastik verpacken, so die Bundes­regierung.

Tipp: Wie sich Plastik­abfall vermeiden lässt, zeigt unser Special Verpackungsmüll.

25 Cent Pfand auf Saft-Einwegflaschen

Ab Januar 2022 gilt für deutlich mehr Getränke als bisher eine Pfand­pflicht. Eine Neuregelung im Verpackungs­gesetz schreibt vor, dass künftig für Einweg-Kunst­stoff­flaschen mit Frucht- und Gemüsesäften, Smoothies oder kohlensäurefreien Nektaren ein Pfand von 25 Cent anfällt. Auch Getränkedosen mit Energy Drinks, Sekt oder alkoholischen Mixdrinks wie Gin Tonic sind nun mit diesem Pfand­betrag belegt. Ab 2024 wird auch für Einweg-Kunst­stoff­flaschen mit Milch und Milch­getränken Pfand fällig. Bisher traf das nur auf Kunststoff-Einwegflaschen mit kohlensäurehaltigen Getränken wie Mineral­wasser oder Cola zu.

Tipp: Wie nach­haltig Verpackungen sind und wie die Stiftung Warentest das bewertet, steht in unserem Special Recyclingfähigkeit.

Elektroschrott: Altgeräte abgeben

Alte Elektrogeräte wie Rasierer oder Handys können Verbrauche­rinnen und Verbraucher ab 1. Juli 2022 auch in vielen Discountern und Supermärkten abgeben.

Für kleine Elektroaltgeräte bis zu einer Kantenlänge von 25 Zenti­metern gilt dies unabhängig vom Neukauf eines Produkts, für größere Altgeräte nur beim Kauf eines entsprechenden neuen Artikels – zum Beispiel in einem Supermarkt im Rahmen einer Aktion Fernseher.

Für Onlinehändler gilt: Sie müssen Elektroaltgeräte unkompliziert kostenlos zurück­nehmen und recyceln.

Voraus­setzung für die Rück­nahme ist, dass die Laden­fläche der Lebens­mittel­einzel­händler größer als 800 Quadrat­meter ist und die Händler mehr­mals im Jahr elektrische Geräte verkaufen. Mehr zum Thema in unseren FAQ Elektroschrott.

Tickets im Zug nur digital

Ab Januar 2022 können Bahn­gäste Fahr­karten nicht mehr bei Zugbegleitenden kaufen. Wer spontan im Fern­zug reist, kann sein Ticket nur noch über die App „DB Navigator“ oder online über bahn.de bis zu zehn Minuten nach Abfahrt erwerben. Der Bord­zuschlag von 17 Euro, der bisher für das Lösen eines Papierti­ckets im Zug anfiel, fällt weg. Im Nahverkehr und in der S-Bahn müssen Fahr­karten vor der Fahrt gelöst werden.

Tipp: Ärger mit der Bahn? Wie Sie online Entschädigung beantragen, steht in unserem Special Zugverspätung.

CO2-Abgabe dürfte zu steigenden Sprit­preisen führen

Im Jahr 2022 steigt die CO2-Abgabe zur Eindämmung der fossilen Kraft- und Brenn­stoffe in Deutsch­land, und zwar von 25 Euro auf 30 Euro pro Tonne. Wird diese von den Anbietern direkt an die Kunden weiterge­geben, entspräche dies einer Preis­erhöhung von 1,4 Cent pro Liter Benzin, beim Diesel wären es 1,5 Cent. Die Kohlen­dioxid­abgabe beim Jahres­wechsel 2020 zu 2021 hat sich also wesentlich stärker ausgewirkt, damals stieg der Benzin- um etwa 8 Cent, der Diesel­preis um zirka 9 Cent.

Millionen Führer­scheine werden ungültig

Rund 43 Millionen Auto- und Motor­radführer­scheine müssen ab 2022 in einheitliche fälschungs­sichere Exemplare umge­tauscht werden. Das betrifft sowohl Papier­führer­scheine als auch neuere Plastikkärt­chen. Zuerst dran sind Inhaber, die zwischen 1953 und 1958 geboren sind und deren Führer­schein vor dem 31. Dezember 1998 ausgestellt wurde. Sie müssen ihn bis zum 19. Januar 2022 gegen die EU-Führer­scheinkarte tauschen.

Tipp: In unserem Special Alte Führerscheine lesen Sie, wann welche Fahr­lizenz an der Reihe ist.

Assistenz­systeme künftig Pflicht

Neu zugelassen Fahr­zeug­typen müssen ab Juli 2022 folgende Sicher­heits­merkmale haben:

  • Warnung bei nicht angelegtem Sicher­heits­gurt
  • Rück­fahrassistent
  • Intelligenter Geschwindig­keits­assistent
  • Müdig­keits­warner
  • Notbrems-Assistenten für Pkw und leichte Nutzfahr­zeuge
  • Notfall-Spurhalte­assistent.

Die Neuerungen gelten erst ab dem Juli 2024 für alle neu zugelassenen Fahr­zeuge. 2022 sind nur von den Herstel­lern beim Kraft­fahrt-Bundes­amt neu zugelassene Fahr­zeug­typen betroffen.

Geld verdienen mit dem E-Auto

Wer ein reines E-Auto besitzt, kann über die sogenannte Treibhausgasminderungs-Quote (kurz: THG-Quote) künftig damit Geld verdienen, indem er sich ein Zertifikat über die einge­sparten Emissionen ausstellen lässt und dieses zum Beispiel an Mineral­ölkonzerne verkauft, die so rechnerisch ihre CO2-Bilanz ausgleichen können. Die Verwaltungs­arbeit für die Zertifizierung über­nehmen zum Beispiel bestimmte Strom­anbieter oder Inter­net­agenturen. Diese registrieren die Emissionen bei der zuständigen Bundes­stelle, bündeln sie und verkaufen sie dann an interes­sierte Firmen.

Solar­pflicht in Baden-Württem­berg

In Baden-Württem­berg kommt die Photovoltaik-Pflicht. Wer in dem Bundes­land ein neues Wohn­gebäude bauen will, muss ab 1. Mai 2022 eine Solar­anlage auf seinem Dach installieren lassen. Zudem müssen Haus­besitzer ab 1. Januar 2023 bei einer grund­legenden Dachsanierung eine Photovoltaik-Anlage einbauen lassen. Beim Neubau von Nicht­wohn­gebäuden müssen bereits ab 1. Januar 2022 Photovoltaik-Anlagen zur Strom­erzeugung installiert werden. Mehrere weitere Bundes­länder diskutieren derzeit ähnliche Gesetze.

Tipp: Auf unserer Themenseite Photovoltaik erklären wir unter anderem, wie Sie die Rendite Ihrer Solar­anlage errechnen und mit Solar­strom Steuern sparen.

Öfen und Kamine müssen neue Grenz­werte einhalten

Ab dem 1. Januar 2022 dürfen „Fest­brenn­stoff-Einzel­raumheizgeräte“ wie Öfen, und Herde und offene Kamine bestimmte Emissions­werte nicht mehr über­schreiten. Für Öfen und Herde gilt im Betrieb mit Holz laut der EU-Verordnung 2015/1186, Anhang 2:

Emissions­art

Maximale Werte

Fein­staub (PM)

40 mg/m³ bei 13% O2

Kohlen­monoxid (CO)

1500 mg/m³ bei 13% O2

Stick­stoff­oxid (NOx)

200 mg/m³ bei 13% O2

Gasförmig gebundener Kohlen­stoff (OGC)

120 mg/m³ bei 13% O2

Tipp: Um heraus­zufinden, ob Ihre Feuer­stelle die neuen Anforderungen einhält, reicht meist bereits ein Blick auf das Typenschild Ihrer Feuer­stelle. Dort finden Sie Informationen zu der Heiz­leistung der CO – Emission, Energieeffizienz, Abgas­temperatur sowie dem Abgasmassen­strom. Wichtig: Wenn Sie noch im alten Jahr einen neuen Ofen kaufen müssen, achten Sie auf das Typenschild! Außergewöhnlich güns­tige Preise können ein Hinweis darauf sein, dass diese Öfen bald nicht mehr befeuert werden dürfen. Mehr zum Thema auf der Website des Umweltbundesamts.

0

Mehr zum Thema

  • Steuer­änderungen 2022 Neue Regeln entlasten Berufs­tätige und Familien

    - Alle profitieren: Der Grund­frei­betrag wird zum zweiten Mal 2022 erhöht. Für Arbeitnehmer steigt die Jobkostenpauschale auf 1200 Euro, Fernpendler setzen mehr pauschal ab.

  • Steuern und Sozial­abgaben Diese Abgaben zahlen Sie auf Ihre Rente

    - Auch Rentner müssen mit Abzügen für Steuern und Sozial­abgaben rechnen. Wir zeigen, welche Abgaben bei welchen Renten­arten fällig werden.

  • Kranken­versicherung für Rentner So sind Sie im Alter günstig versichert

    - Wie viel ein Mensch im Ruhe­stand für die Kranken­versicherung zahlt, hängt auch davon ab, wie er oder sie im Berufs­leben versichert war. Das heißt: Wer sich im...

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.