Dampfbügeleisen oder Station?: Der Druck machts

Plätteisen, die allein durch die heiße Bügelsohle und den Anpressdruck glätten, sind passee. Beim Dampfbügeln dringt zusätzlich Feuchtigkeit in das Gewebe. Die Fasern quellen auf, lassen sich leichter formen. Deshalb wird trockene Wäsche vor dem Bügeln eingesprüht. Warmes Wasser lässt die Fasern besser quellen.

Ohne Druck: Beim herkömmlichen Dampfbügeleisen entsteht der Dampf direkt an der heißen Bügelsohle, ohne Druck; die Dampfkammer liegt zwischen den Heizelementen. Wird das Ventil geöffnet, strömt Dampf durch die Sohlenöffnungen, aber erst ab etwa 130 Grad Celsius. Vorteil: klein, leicht, handlich, günstig. Nachteil: Dampf erst ab Stufe 2 oder 3, im Vergleich zu Bügelstationen weniger und kürzer. Für Wenigbügler und alle, die kleine Knitter ertragen können.

Mit Druck: Bügelstationen haben einen separaten Dampferzeuger (Generator). Darin wird Wasser bei etwa 140 Grad Celsius erhitzt; es entsteht Wasserdampf und Druck. Über einen Schlauch kommt der Dampf auf Knopfdruck ins Bügeleisen, „kühlt“ an der heißen Sohle auf 100 Grad ab und baut Druck ab. Vorteil der Bügelstationen: viel und lange Dampf, manchmal schon ab Stufe 1 (Synthetik). Nachteil: teuer, groß, oft höherer Stromverbrauch. Für Vielbügler und Glättefans.

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