Bauherren, die Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen verwenden, erhalten ab sofort Fördergeld vom Staat. Der maximale Zuschuss beträgt 40 Euro pro Kubikmeter Material.

„Mit diesem wirtschaftlichen Anreiz zum Dämmen mit Produkten aus Flachs, Hanf, Getreide oder Schafwolle geht die Bundesregierung einen weiteren Schritt, um nachwachsende Rohstoffe verstärkt am Markt zu etablieren“, heißt es dazu aus dem Bundesverbraucherministerium. Die Förderung gilt für Neubauten und die Renovierung von Altbauten.

Dämmstoffe aus Naturfasern haben nicht nur einen guten Ruf bei der Schall- und Wärmeisolierung, sondern sollen auch gegen Sommerhitze schützen und das Raumklima verbessern. Allerdings sind sie auch deutlich teurer als künstliche Materialien. Durch die Förderung sollen diese Mehrkosten weitgehend aufgefangen werden.

Welche Naturdämmstoffe gefördert wer­­den, steht auf der Internetseite der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. Dort kann das Antragsformular heruntergeladen werden.

Weitere Infos:
Servicebüro der Fachagentur: 02 28/9 85 79 99
oder per E-Mail: daemmstoffe@fnr.de

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