Sechs Senioren testen: Sind DVD-Spieler und -Rekorder auch fit für Nutzer ab 60?

Da steht man oft erst mal davor wie die Kuh vorm neuen Tor“, sagt einer der Tester über die Begegnung mit der neuen Technik. Sechs Prüfpersonen zwischen 62 und 78 Jahren haben die DVD-Spieler und -Rekorder zusätzlich auf ihre Seniorentauglichkeit untersucht. Welche Geräte machen älteren Nutzern den Einstieg besonders leicht? Die Ergebnisse zeigt die Grafik.

Insgesamt liegt den älteren Testern weniger an besonders vielen Funktionen als daran, dass sich konkrete Aufgaben wie Aufnehmen oder Abspielen schnell und einfach lösen lassen. Ihre häufigsten Kritikpunkte würden auch jüngeren Nutzern den Spaß an der Technik verderben: 

Handbuch: „Völlig unübersichtlich, zu kleine Schrift“, lautet ein Urteil. Oft fehlen Stichwortverzeichnis und Glossar. Manche Anleitungen sind unhandlich, weil sie zu viele verschiedene Sprachen zusammenfassen. Andere fallen schon nach kurzem Gebrauch auseinander.

Fernbedienung: Oft sind die Tasten zu klein, zu kontrastarm beschriftet oder unlogisch angeordnet. Auch liegen manche Fernbedienungen einfach schlechter in der Hand als andere.

Benutzerführung: Ein unlogisches Benutzermenü kann jeden Anwender ausbremsen. „Menüführung völlig unbrauchbar“, notiert ein genervter Tester. Wenn möglich, sollte man die Geräte und ihre Bedienung vor dem Kauf ausprobieren! 

Intuitiv zu bedienen

Doch es gibt auch Lob: Beim DVD-Rekorder von Quelle geraten die Senioren fast ins Schwärmen. „Die Bedienungen liefen nahezu intuitiv ab!“, vermerkt einer auf dem Prüfbogen. Da müssen auch ältere Semester keine Angst vor der Technik haben. Auch im Haupttest hätte das Gerät bei der Handhabung übrigens gut abgeschnitten, hätten nicht die langen Zugriffszeiten zur Abwertung geführt.

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