Tipps

Analog und Digital

  • Analog und digital. Die Antennen für digitales und analoges Fernsehen unterscheiden sich im Prinzip nicht. Probieren Sie den Empfang über Ihre alte Antenne, wenn sie noch eine haben.
  • Antenne. Prüfen Sie zunächst, ob Sie im DVB-T-Kerngebiet nahe am Sendemast wohnen. Dann reicht im Allgemeinen eine Zimmerantenne. Informationen zur Empfangslage gibt die GARV Gesellschaft zur Förderung der Rundfunkversorgung.
  • Polarisation. Beim digitalen Fernsehen gibt es zwei Empfangsebenen: vertikal und horizontal. Fachleute sprechen von Polarisation. Manche Sender polarisieren vertikal, andere horizontal. Drehen Sie Ihre Antenne um 90 Grad, wenn Sie Probleme mit einzelnen Sendern haben.
  • Verstärkung. Aktive DVB-T-Antennen verstärken das empfangene Signal. Wenn Sie besonders nah am Sendemast wohnen, ist diese Verstärkung oft überflüssig. Mitunter verschlechtert sie sogar den Empfang, weil das Signal übersteuert wird. Schalten Sie die Spannungsversorgung am DVB-T-Empfänger ab, wenn das Signal nicht verstärkt werden soll. Oder ziehen Sie das Netzteil der Antenne aus der Steckdose. Ohne Stromversorgung verstärkt die Antenne nicht mehr.
  • Verstärkung regeln. Bei einigen Antennen lässt sich die Verstärkung regeln. Stellen Sie die passende Verstärkung für Ihre Empfangslage ein. Beachten Sie die Hinweise in der Gebrauchsanleitung Ihrer Antenne.

Außenantenne

  • Außenantenne. Wenn Sie außerhalb des DVB-T-Kerngebiets wohnen, brauchen Sie eine Außenantenne. Für mittlere Empfangslagen reicht eine kompakte DVB-T-Antenne (wie die getesteten Modelle).
  • Dachantenne. Richtantennen auf dem Dach bringen den besten Empfang. Nutzen Sie die alte Dachantenne vom analogen Fernsehen, wenn sie noch vorhanden ist. Sie empfängt auch digitale Signale.
  • Ausrichten. Richten Sie Ihre Antenne auf den Sendemast aus. Steht der digitale Sendemast an einem anderen Ort als der alte analoge, müssen Sie Ihre Dachantenne neu ausrichten.
  • Drehen. Beim digitalen Fernesehen zählt auch die horizontale Lage der Antenne. Ob sie also liegt oder steht (Polarisation). Probleme mit dem Empfang einzelnen Sender? Drehen Sie Ihre Antenne um 90 Grad. Legen Sie die Stabantenne hin. Das hilft oft.
  • Sendemast. Die Position des nächstgelegenen Sendemastes für digitales Fernsehen können Sie bei Ihrer Landesmedienanstalt erfragen.

Zimmerantenne

  • Zimmerantenne. Zimmerantennen funktionieren zumindest im Kerngebiet rund um die Sendemasten. Unsicher ob die Zimmerantenne reicht? Fragen Sie mal Ihre Nachbarn, welche Antenne sie verwenden. Das gibt zumindest einen Anhaltspunkt.
  • Umtausch. Vereinbaren Sie beim Kauf einer Zimmerantenne ein Umtauschrecht. Bringt die Zimmerantenne keinen guten Empfang, tauschen Sie das Modell gegen eine Außenantenne um.
  • Aufstellen. Auch Zimmerantennen müssen ausgerichtet werden. Suchen Sie mit der Antenne nach dem idealen Empfangsort im Raum. Hier zählt nicht nur die Position des Sendemastes sondern auch der Raum selbst: Möbel, Vorhänge und Wände beeinflussen das Signal. Manchmal hilft es schon, die Antenne ein wenig zu drehen. In Fensternähe ist der Empfang oft besser.
  • Störquellen. Schnurlose Telefone und Handys können den DVB-T-Empfang stören. Telefonieren Sie bei Störungen in einem anderen Raum. Auch Elektrogeräte, Computer und Leuchtstoffröhren können den DVB-T-Empfang stören.
  • Abschirmung. Getönte Scheiben und Metallgeflechte (etwa im Stahlbeton) schirmen die Sendesignale ab. Gleiches gilt für Schnee. Befreien Sie schräge Dachfenster von Schnee.

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