DSL-Versorgung Meldung

Rund fünf Millionen Bundesbürger in 2 200 Gemeinden können derzeit keinen schnellen In­ternetanschluss erhalten, beklagt der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten. Er stellte mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Deutschen Landkreistag einen Masterplan vor, um die Situ­ation binnen weniger Jahre zu verbessern.

Wer nicht so lange warten will, bekommt auch heute schon unabhängig vom Telefon- oder Fernsehkabel einen schnellen Internetzugang: über das besonders schnelle „VDSL“, ein Glasfasernetz, das derzeit nur von der Deutschen Telekom in einigen Städten angeboten wird, und überall via Satellit – inzwischen völlig ohne Telefonleitung. Benötigt wird dafür eine Satellitenantenne mit einem speziellen Sende- und Empfangsteil (bidirektionales LNB, Low Noise Block Converter) und ein Satellitenmodem (Informationen siehe www.ses-astra.com/consumer/de/).

Vertriebspartner sind Filiago (www.filiago.de) und Stardsl (www.stardsl.de). Ein Zweijahres­vertrag beispielsweise bei Filiago kostet monatlich zwischen 19,95 und 39,95 Euro, für die ­Geräte sind einmalig 319 Euro zu bezahlen.

Tipp: Bevor Sie einen schnellen Internetzugang via Satellit ordern, sollten Sie sich vor Ort bei ­alternativen Anbietern wie Kabelfernsehgesellschaft oder Stromanbietern erkundigen, ob sie nicht ein kostengünstigeres DSL bieten.

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