Surfen mit „bis zu 18 Megabit pro Sekunde“ (Mbit/s) versprach der DSL-Anbieter. Doch nur 6 Mbit/s kamen dauer­haft an. Das reicht nicht, entschied das Amts­gericht München. Der Kunde darf außer­ordentlich kündigen wegen Wegfalls der Geschäfts­grund­lage (Az. 223 C 20760/14). Auch wenn im Vertrag „bis zu“ steht, müssen Kunden nicht damit rechnen, dass das DSL-Tempo dauer­haft unter 18 Mbit/s liegt. Genauso haben auch die Amts­gerichte Kiel und Fürth geur­teilt, als die Band­breite um über 50 Prozent unter­schritten wurde (Az. 106 C 21/11 und Az. 340 C 3088/08).

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