DAB Bank Über­nahme wirkt sich nicht auf Sicherheit von Einlagen aus

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DAB Bank - Über­nahme wirkt sich nicht auf Sicherheit von Einlagen aus

Thomas Ritter, per E-Mail: Unterliegt die Einlagensicherung der DAB Bank nach der Über­nahme durch BNP Paribas französischem Recht? Das wäre fatal, da ich bei der BNP-Bank-Tochter Cortal Consors und bei der DAB Bank größere Beträge habe und mindestens ein Depot auflösen müsste.

Finanztest: Wert­papierdepots unterliegen nicht der Einlagensicherung. Sie sind Sonder­vermögen und im Insolvenzfall für Gläubiger tabu. Bei anderen Konten schützt die gesetzliche Einlagensicherung in Deutsch­land wie in Frank­reich 100 000 Euro pro Kunde. Cortal Consors wie DAB Bank gehören zusätzlich dem Einlagensicherungs­fonds des Banken­verbands an. Er schützt pro Kunde Beträge in Millionenhöhe. Wenn die Banken tatsäch­lich fusionieren sollten, müssten sich Anleger nicht sorgen.

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anon am 16.09.2014 um 05:13 Uhr
Wertpapierdepots unterliegen sehr wohl

der Einlagensicherung, und zwar zu 90%, maximal jedoch 20.000 EUR; darüber hinaus zahlt der Einlagensicherungsfonds auf Kulanzbasis. Es nutzt dem Anleger nichts, wenn im Insolvenzfalle das Sondervermögen abhanden gekommen ist. Die Wertpapiere sind bei Clearstream gesammelt auf dem Konto der depotführenden Bank verbucht, ohne Unterscheidung nach Eigenbestand und Bestand einzelner Bankkunden. Die Bank muss selbst intern darüber Buch führen, wem wieviel gehört. Somit bestehen operationelle Risiken; die Wertpapiere des Kunden können im Insolvenzfalle veruntreut oder sonstwie rechtswidriger Verfügung unterlegen haben. Dazu ein sehr empfehlenswerter Klassiker: http://www.youtube.com/watch?v=y8l7udPD790 Nur bei Bundeswertpapieren lässt sich dieses Risiko umgehen, durch direkte Einbuchung auf einem persönlichen Einzelschuldbuchkonto des Inhabers. Das ist jedoch nur noch für ältere Bundeswertpapiere möglich.