Finanztest warnt vor einer stillen Beteiligung an der Cura Investitions- und Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Rostock. Die atypisch stille Beteiligung an dem Unternehmen wurde Anlegern von Vertriebsmitarbeitern als sichere, steuersparende und renditekräftige Kapitalanlage angepriesen. Es handelt sich jedoch um eine unternehmerische Beteiligung, bei der immer auch ein Totalverlust eintreten kann. Das Anlegergeld soll unter anderem in Neubauimmobilien in Berlin-Mahlow sowie Gewerbeflächen und Hotelgebäude investiert werden. Ein Teil soll in ein Aktiendepot fließen.

Finanztest hält vor allem die Kleinanlegern vorgeschlagene Kreditfinanzierung der Anlagesumme durch die Ostseesparkasse in Rostock für gefährlich. "Selbst wenn alles perfekt läuft, machen die hohen Kosten für den Kredit jede auch nur theoretische Gewinnchance zunichte", erklärte Rechtsanwalt Jochen Resch, der mehrere Cura-Anleger vertritt.

Cura-Vorstand Per Harald Lökkevik hält die Cura-Unternehmensbeteiligung dennoch für "ein ausgesprochen sicheres Beteiligungsmodell", das für jeden zur Altersvorsorge geeignet sei.

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