Crowdfunding Test

Die „Wegwerfkamera“ mit Panorama­klick von Panono wurde via Crowdfunding finanziert.

Ein Kameraball für Rundum-Fotos, ein Luxusresort an der Ostsee, ein von daten­hung­rigen Welt­konzernen unabhängiger Computer­server: All diese Projekte sind per Crowdfunding finanziert worden. Die Idee dahinter: Viele Anleger sollen mit kleinen Summen große Projekte stemmen – und bei Erfolg davon profitieren. Doch wie gut klappt die Schwarm­finanzierung? Wo können Anleger investieren? Was müssen sie dabei beachten? Wir haben uns 22 Crowdfunding-Platt­formen genauer angesehen.

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TestCrowdfunding21.08.2017
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Wie funk­tioniert Crowdfunding?

Mit kleinen Beträgen etwas Neues ermöglichen und dabei noch die Chance auf große Gewinne haben – davon träumen viele Anleger. Immobilien, erneuer­bare Energien, Start-ups mit inno­vativen Produkten: Die Band­breite an Projekten, die über Schwarm­finanzierung versuchen, an Geld zu kommen, ist vielfältig. Die Projekte stellen sich auf Internetplatt­formen vor, beschreiben ihre Ziele und sagen, wie viel Geld sie dafür benötigen. Während einer fest­gelegten Zeitspanne entscheiden Anleger, ob sie Geld zusagen. In der Regel verleihen sie es gegen Zinsen und akzeptieren, im Insolvenzfall erst nach­rangig bedient zu werden: Sie sind erst dann an der Reihe, wenn alle vorrangigen Gläubiger befriedigt worden sind – und dann noch Geld vorhanden ist. Man spricht daher von Nach­rangdarlehen.

Was passiert, wenn nicht genug Geld zusammen­kommt?

Wird die Zielsumme in der Funding­phase verfehlt, erhalten Anleger ihr einge­zahltes Geld zurück. Kommt genug Geld zusammen, bekommen die Unternehmen und Projekte die Mittel. Über die Platt­formen sollen sie Anleger weiterhin regel­mäßig über den Fortgang ihrer Geschäfte informieren. Manchmal geht so ein Projekt auch schief, wie das Beispiel Panono zeigt. Der Anbieter einer Kugel­panorama-Kamera musste im Mai 2017 Insolvenz anmelden.

Diese Fragen beant­wortet der Finanztest-Artikel

Was ist erlaubt? Wir sagen, wie viel Geld Anleger beim Crowdfunding investieren dürfen und erklären weitere recht­liche Vorgaben.

Welche Möglich­keiten gibt es? Wir beschreiben ausführ­lich die Platt­formen für die drei Segmente Immobilien, Start-ups und mittel­stän­dische Unternehmen sowie erneuer­bare Energien.

Wie groß sind die Gefahren? Wir zeigen an Beispiel­rechnungen die Risiken und Chancen solcher Projekte auf.

Worauf muss ich achten? Unsere Check­listen zeigen, auf was Anleger bei der Auswahl einzelner Projekte besonders achten sollten.

Schwarm­finanzierung: Kleiner Markt, großes Wachs­tum

Die Historie der Crowdfunding-Szene ist noch recht kurz, die Zahl ­abge­schlossener Projekte über­schaubar. In Deutsch­land legten die Schwarm­finanzierer 2011 los. Im Jahr 2016 liehen sich Anbieter nach Angaben des Internet-Informations­portals Crowdfunding.de knapp 64 Millionen Euro. Allein im ersten Halb­jahr 2017 waren es schon rund 73 Millionen Euro. Der Markt ist also noch klein, wächst aber stür­misch.

22 Crowdfunding-Platt­formen im Test

Finanztest hat bezüglich Konditionen, Auswahl­kriterien und Erfolgen alle Platt­formen befragt, die bis Früh­jahr 2017 inner­halb von rund 20 Monaten mindestens zwei Vermögens­informations­blätter für Projekte bei der Bundes­anstalt für Finanz­dienst­leistungs­aufsicht (Bafin) einge­reicht haben. 22 Platt­formen nahmen an der Unter­suchung teil. Wir stellen die Crowdfunding-Segmente Immobilien, Start-ups und mittel­stän­dische Unternehmen sowie erneuer­bare Energien vor – und sagen, worauf Interes­senten bei der Auswahl ihres Finanzierungs­objekts achten müssen. Denn eines muss Anlegern klar sein: Die Platt­formen vermitteln nur zwischen Kapitalhung­rigen und Interes­senten. Sie beraten die potenziellen Geld­geber nicht bei der Frage, ob ein Projekt zu ihnen passt. Das müssen die Anleger selbst entscheiden – und das ist gar nicht so einfach, wie unser Test zeigt.

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