Geländewagen

Range Rover: 30 Punkte

Beim Frontalaufprall blieb die Passagierzelle stabil. Der Fußraum und die Pedale wurden nur gering verformt. Höhere Belastung der Knie von Fahrer und Beifahrer entstanden durch harte Bauteile hinter der Armaturentafel. Fahrerbrust wurde durch Gurtsystem höher belastet. Der Seitenaufprall zeigte die niedrigsten bisher gemessenen Belastungen. Die Kopf- und Seitenairbags funktionierten beim Pfahltest gut. Die empfohlenen Kindersitze boten in beiden Altersklassen guten Schutz.

Honda CR-V: 26 Punkte

Beim Frontalaufprall bleibt die Passagierzelle stabil. Das Gurtsystem erzeugte beim Fahrer eine erhöhte Brustbelastung, der Kopf durchschlug den Airbag. Harte Bauteile hinter der Armaturentafel können zu Knieverletzungen führen. Beim Seitenaufprall ist der Fahrer gut geschützt. Die verwendeten Honda-Isofix-Sitze (Römer Duo) boten guten Schutz für den Kopf beim Frontal- und Seitenaufprall. Der Honda CR-V bietet den mit Abstand besten Fußgängerschutz.

Jeep Cherokee: 24 Punkte

Beim Frontalaufprall blieb die Karosserie stabil – leichte Verformungen des Fußraums und der Pedale. Trotz des Kniepolsters erhebliches Verletzungsrisiko für die Beine. Seitenaufprallschutz wegen erhöhter Sitzposition auch ohne Airbags gut. Die Römer Duo-Isofix-Kindersitze zeigten hohe Nackenbelastung des 18-Monate-Dummys und nicht ausreichenden Kopfschutz des Dreijährigen-Dummys.

Opel Frontera: 21 Punkte

Instabile Passagierzelle beim Frontalaufprall. Fahrerfußraum stark verformt und eingerissen. Pedale dringen ein. Harte Bauteile im Kniebereich. Brust von Fahrer und Beifahrer wird hoch belastet. Beim Seitenaufprall profitiert der Frontera von seiner Höhe, sodass die Belastungen auch ohne Seitenairbags niedrig sind. Etwas vewirrend war beschrieben, wie die empfohlenen Opel-Kindersitze (Kiddy 2000) zu benutzen sind.

Legende

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