Was bei der Steuer zu beachten ist

Welche Steuern bei einem Container-Investment anfallen, kommt auf den Vertrag an. Finanztest erklärt, welche Regeln gelten.

Garan­tierter Rück­kaufs­preis

Steht der Rück­kaufs­preis von Anfang an fest, über­lässt der Anleger dem Emittenten aus Sicht der Finanz­verwaltung Kapital, das er verzinst zurück­erhält. Er erzielt Einkünfte aus Kapital­vermögen, die er in der Anlage KAP angeben muss. Auf den Zins­anteil zahlt er 25 Prozent Abgeltung­steuer. Werbungs­kosten wie eine Abschreibung für Abnut­zung darf er, wie in diesem Fall üblich, nicht gegen­rechnen.

Prognostizierter Rück­kaufs­preis

Macht der Anbieter erst am Ende ein Angebot für den Rück­kaufs­preis, versteuert der Anleger Miet­einnahmen und den Veräußerungs­gewinn als „sons­tige Einkünfte“ mit seinem persönlichen Steu­ersatz. In diesem Fall ist es erlaubt abzu­schreiben: Bei Neucontainern kann er über zehn Jahre jähr­lich 10 Prozent des Anschaffungs­werts abschreiben, bei gebrauchten 12,5 Prozent über acht Jahre. Ist der Anleger umsatz­steuer­pflichtig, etwa weil er Umsätze von mehr als 17 500 Euro im Jahr erzielt, unterliegen auch die Vermietungs­einnahmen der Umsatz­steuer.

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