Haarspülungen im Test Test

Bis in die Spitzen. Einmassieren, kurz wirken lassen, auswaschen – alle geprüften Spülungen sind leicht anzu­wenden.

Glänzendes und geschmeidiges Haar, das sich leicht kämmen lässt – das schaffen alle Produkte aus dem Conditioner-Test der Stiftung Warentest. Wir haben 17 Haarspülungen für geschädigtes Haar geprüft, darunter Produkte von Garnier, Nivea und dm. Alle pflegen Haare gut, sechs fallen aber wegen kritischer Inhalts­stoffe auf. Unser Test zeigt: Es geht auch ohne Silikone, und: Gute Conditioner müssen nicht teuer sein. Der Testsieger kommt vom Discounter (Preise: 0,18 bis 8,80 Euro pro 100 Milliliter).

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TestHaarspülungen im Testtest 02/2019
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Haarspülungen: Gute Pflege auch zum kleinen Preis

Alle geprüften Haarspülungen sind leicht anzu­wenden und verbessern die Haar­eigenschaften. Rundum gute Pflege ist dabei keine Frage des Preises. Güns­tige Eigenmarken der Discounter und Drogerien liegen am Ende sogar vor vielen teuren Markenklassikern. Getestet haben wir die Produkte sowohl an Haar­strähnen im Labor als auch auf den Köpfen von 22 Frauen.

Das bietet der Conditioner-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 17 Haarspülungen, darunter Marken­produkte von L’Oréal, Pantene Pro-V, Redken und Schwarz­kopf Gliss Kur, aber auch Drogerie- und Discounterware von dm, Ross­mann, Aldi und Lidl. Neben Pfle­geeigenschaften haben wir auch Anwendung und Verpackung geprüft. Außerdem haben wir die Produkte auf kritische Stoffe untersucht, etwa den Duft­stoff Lilial sowie die Silikone Cyclotetrasiloxan (D4) und Cyclopentasiloxan (D5). Insgesamt schneiden 11 Conditioner gut ab, sechs befriedigend.

Grafik. Wir veranschaulichen, worin sich gesundes von geschädigtem Haar unterscheidet, und wie Pfle­gestoffe in Conditionern helfen, die Haar­struktur wieder zu glätten.

Interview. Der Uni-Professor und Kosmetik-Experte Thomas Gassenmeier erklärt, was Haare schädigt, wie Spülungen helfen können und wo ihre Grenzen liegen.

Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF des Testbe­richts aus test 2/2019.

Viele Anbieter setzen auf Silikone

Haarspülungen enthalten Pfle­gestoffe, die das Haar glänzender, geschmeidiger und leicht kämm­bar machen. Eine wichtige Rolle spielen katio­nische Tenside. Sie bleiben an geschädigten Stellen der Haar­oberfläche haften. Viele Anbieter setzen zudem auf Silikone. Sie unterstützen den Pfle­geeffekt – sollen das Haar mit der Zeit aber beschweren. Unser Conditioner-Test kann das nicht bestätigen. Die meisten Produkte steigern das Volumen der Haare nach mehr­maliger Anwendung. Nur bei vier Spülungen mit Silikonen war das Volumen auf Dauer etwas geringer als bei den anderen. Haare beschwert aber kein Produkt im Test.

Manche Silikone können sich in Organismen anreichern

Silikone bereiten andere Probleme. Sie sind biologisch schwer abbaubar. Was sie in der Umwelt bewirken können, ist aber unklar. Da die Umwelt­wirkung von Silikonen wegen fehlender Daten schwer abzu­schätzen ist, bewerten wir es noch nicht negativ, wenn ein Mittel sie enthält. Ausnahme sind die kritischen Cyclosiloxane D4 (Cyclotetrasiloxan) und D5 (Cyclopentasiloxan). Beide sind ab 2020 in abwasch­barer Kosmetik wie Haarspülungen verboten. Ein Produkt im Test enthält D5. Von diesem Silikon ist bekannt, dass es sich in Organismen anreichern kann.

Sechs Spülungen mit kritischem Duft­stoff Lilial

Elf der geprüften Conditioner enthalten den kritischen Duft­stoff Butylphenyl Methyl­propional – auch Lilial genannt. Bislang ist nicht abschließend geklärt, ob der Stoff beim Menschen die Fort­pflan­zungs­fähig­keit beein­trächtigen oder das Erbgut verändern kann. Damit bleibt ungewiss, ob und in welchen Konzentrationen Lilial in Kosmetik­produkten sicher ist. Unserer Ansicht nach sollten Hersteller daher vorsichts­halber darauf verzichten.

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