Allen Fortschritten zum Trotz ist der Computeralltag durch lange Startzeiten der Rechner geprägt. Mit dem Betriebssystem Windows Vista könnte sich das etwas ändern. Es unterstützt Festplatten mit Speicherchips – da startet der Rechner, bevor sich die Festplatte dreht.

SSD-Speicherchips ermöglichen Rechner-Startzeiten ­unter fünf Sekunden. SSD steht für „Solid State Disk“. Sie können die langsamen Festplatten mit rotierenden Magnetplatten ablösen. Derartige Speicherchips sind heute schon in MP3-Spielern und USB-Sticks eingesetzt. Sie sind schnell, lautlos, robust und sie brauchen wenig Energie. Erste 32-Gigabyte-Chips für Notebooks kosten jedoch rund 300 Euro. Herkömmliche 160-Gigabyte-Festplatten fürs Notebook sind schon für weniger als 80 Euro zu haben. Deshalb werden Hybridfestplatten erwartet, die Magnetplatten und SSD-Speicherchips kombinieren. Das Betriebssystem könnte so vom Speicherchip sehr schnell geladen werden. Die anderen Daten sind auf den Magnetplatten gut aufgehoben.

Heute schon zu haben sind USB-Sticks, die Vista-Rechner mit knappem Arbeitsspeicher beschleunigen. Sie tragen das Label „enhanced for ReadyBoost“.

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