Computerschädlinge Meldung

Nutzer finden auf dem Internet-Portal www.botfrei.de Hilfen und Programme, wie sie ihren Computer von bestimmten Schadprogrammen befreien können. Das Angebot soll Nutzern helfen, sich gegen aggressiv auftretende Schädlinge zu wehren, die Computer kapern und dann fernsteuern. Direkte Beratung über Mail oder Telefon erhalten allerdings nur Kunden von ausgewählten Internetprovidern.

Infos und Software zur Abwehr

Computerschädlinge Meldung

Der Verband der Internetwirtschaft eco hat gemeinsam mit Internetzugangsanbietern wie Deutsche Telekom und 1&1 sowie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Internet-Plattform eingerichtet, die sich Anti-Botnet-Beratungszentrum nennt. Dort finden Nutzer Informationen und Programme mit denen sie sich gegen sogenannte Botnet-Infektionen ihres Computers wehren können.

Kriminelle wollen Computer kontrollieren

Immer häufiger versuchen Internetkriminelle heimlich Botnet-Schadprogramme auf Computern zu installieren. Sie schleusen mithilfe von Internetseiten oder E-Mails gehäuft kleine schädliche Programme auf Rechnern ein, um damit die Kontrolle über die Computer übernehmen. Die Computer werden damit Teil sogenannter Botnetze. Branchenangaben zufolge ist jeder siebte ans Internet angeschlossene Computer in Deutschland von dem Problem betroffen. Botnetze nutzen die geballte Kraft hunderttausender gekaperter Computer etwa zum Versand von Spam-E-Mails oder für Angriffe über das Internet auf Unternehmen oder auf Staaten. Der Wortbestandteil „Bot“ kommt von Roboter und soll ausdrücken, dass ein Computer ferngesteuert wird.

Direkte Beratung nicht für alle offen

Ein direkter Beratungs-Service über Telefon oder einen Fragenkatalog, den sie per Mail absenden können, steht derzeit aber nur Kunden von Deutscher Telekom, 1&1 und Kabel BW zur Verfügung. Ist der PC dieser Nutzer von Botnet-Schadprogrammen infiziert, dann informiert sie ihr Internetzugangsanbieter mit dem Hinweis auf die Hilfsseiten des Anit-Botnet-Beratungszentrums.

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