Suse Linux 9.2: Nur nicht Microsoft

Volle Kontrolle. Für Netzwerke und das Internet entworfen.

Gut für: Anwender mit hohem Sicherheitsbewusstsein und der Bereitschaft, das Betriebssystem bei Bedarf auch manuell zu administrieren. Unser Tipp: Als zweites Betriebssystem neben Windows speziell für den Internetzugang nutzen.

Das Betriebssystem: Linux basiert wie Mac OS X auf dem Netzwerkbetriebssystem Unix. Probeversionen gibt es ab etwa zehn Euro und oft sogar kostenlos als Heft-CD in Computerzeitschriften. Softwarepakete mit Linux und Zusatzsoftware sowie – meist zeitlich beschränkter – Unterstützung (Support) kosten allerdings mindestens 80 Euro.

Die Anwendungssoftware: Programme für jeden Einsatzzweck gibt es meist kostenlos im Internet (oft englischsprachig).

Der Rechner: PCs ab etwa 300 Euro genügen normalen Anforderungen. Reichlich Arbeitsspeicher (ab 512 Megabyte) ist empfehlenswert. Für anspruchsvolle Programme beispielsweise zur Bildbearbeitung ist mehr Rechenleistung nötig (ab etwa 800 Euro).

Vorteile: Linux ist sicher und schwer zu „knacken“. Die Rechte einzelner Nutzer und das Funktionieren von Linux können sehr genau festgelegt werden, besser als bei jedem anderen Betriebssystem. Es gibt viel kostenlose, gute Zusatzsoftware. Anders als bei Windows und Mac bleibt der Nutzer anonym (keine Registrierung).

Nachteile: Kaum Spiele. Zusatzgeräte wie Drucker etc. werden oft ohne Linux-Geräte­trei­­ber ausgeliefert. Die müssen im Internet gesucht und meist manuell eingerichtet werden (ähnlich wie unter DOS). Oft nutzen sie das Potenzial der Geräte nicht voll aus.

Nutzergefühl: Teil sein einer Gemeinde, die sich als Widerpart zu Microsoft versteht. Wer sich in diese Nutzer- und Entwicklergemeinde einbringt, findet viel Hilfe.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1651 Nutzer finden das hilfreich.