Windows XP: Weit verbreitet

Alles reichlich vorhanden. Ausgerichtet auf Anwendungen.

Gut für: Anwender und Spieler, die preisbewusst sind und außerdem bereit, für die Sicherheit im Internet einen hohen Arbeitsaufwand zu treiben. Unser Tipp: Für Spieler ist es ohne Alternative, für fast alle anderen eine gute, vor allem bekannte Plattform.

Das Betriebssystem: Windows XP basiert auf den für Firmen-PCs entwickelten Windows-Versionen NT 4 und 2000. Es wird als Home-Edition mit nahezu allen neuen PCs mitgeliefert. Verschiedene Versionen wie die „Media-Center-Edition“ bieten mehr Nutzwert im Wohnzimmer oder anderen Nutzen (zum Beispiel im Netzwerk).

Die Anwendungssoftware: Gibt es für jeden Zweck und zu jedem Preis – von kostenlos bis richtig teuer. Freie Software ist überwiegend englischsprachig. Nicht jeder Programmierer hält die Standards ein, so­dass die Stabilität des Systems leiden kann.

Der Rechner: Ab etwa 300 Euro genügen PCs den Anforderungen, reichlich Arbeitsspeicher (ab 512 MB) ist empfehlenswert. Für Spiele-PCs sind leistungsfähigere Rechner und hochwertige 3D-Grafikkarten erforderlich. Das kostet mindestens 1000 Euro.

Vorteile: Beste Plattform für Computerspiele. Hohe Verbreitung mit rund 95 Prozent Marktanteil. Riesiges, bezahlbares Angebot an Rechnern, Zubehör und Programmen. Ähnlich wie Mac OS X lösungsorientiert. Das Internet wird immer mehr einbezogen. Für die Kopplung mit Mobiltelefonen und PDAs (Palm und Pocket-PC) ist Windows die beste Basis.

Nachteile: Wichtigstes Angriffsziel von Hackern. Schlechte Benutzerverwaltung.

Nutzergefühl: Es gibt Leistung satt. Wie bei Rennmaschinen hakt es jedoch zuweilen. Diese Probleme zu beheben kann Hobby, aber durchaus auch eine Last sein.

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