Die eigenen Daten bequem in der Cloud lagern. Hier lesen Sie, welche Cloud-Dienste im Test gut abschneiden.

Dropbox, Google Drive und Apples iCloud kennt fast jeder. Hier können Nutzer Fotos und Dokumente ablegen und haben jeder­zeit von über­all Zugriff darauf. Die Stiftung Warentest hat elf Cloud-Dienste untersucht. Der Test klärt die wichtigsten Fragen: Welche Cloud ist die beste? Wer punktet mit starken Sicher­heits­funk­tionen? Und wie können Nutzer ihre Daten verschlüsseln, damit Cloud-Betreiber sie nicht einsehen können? Erfreuliches Test­ergebnis: Ganz vorne liegt ein deutscher Anbieter.

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TestCloud-Dienste im Test24.04.2019
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Cloud – immer und über­all verfügbar, oft gratis

Es gibt Situationen, da ist die Cloud ein Segen: Etwa wenn im Ausland ein Straßenhund zubeißt, wir den Impf­pass aber in Deutsch­land vergessen haben. Oder wenn der Laptop geklaut wird, auf dem sich die fast fertige Abschluss­arbeit befindet. Dann ist die Cloud die Rettung – jedenfalls, wenn der Nutzer die Daten dort zuvor gespeichert hat. Und Cloud-Dienste bieten noch mehr: Sie ermöglichen es, Daten mit Freunden zu teilen – und sie legen Kopien an für den Fall, dass die Originale mal verloren gehen. Das Beste: Zehn der elf geprüften Cloud-Dienste ermöglichen eine dauer­hafte Gratis-Nutzung. Kosten fallen nur an, wenn große Daten­mengen gespeichert werden sollen.

Das bietet der Test Cloud-Dienste

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen für 11 Cloud-Dienste, darunter Apple, Dropbox und Telekom. Die Tester haben unter anderem auf die Hand­habung, die Geschwindig­keit, die Daten­sicherheit und das Daten­sende­verhalten geschaut.

Tipps und Hintergrund. Liest der Dienst meine hoch­geladenen Dateien? Wer seinem Cloud-Dienst­leister nicht vertrauen mag, erfährt im Testbe­richt, wie sich die eigenen Daten verschlüsseln und vor fremdem Zugriff schützen lassen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 5/2019.

Die Cloud im Internet – oder ein eigenes Netz­werk daheim?

Verfügbarkeit, Teil­barkeit, Sicherung – all diese Funk­tionen bieten zwar auch Netz­werk­fest­platten. Sie werden im Fachjargon oft „NAS“ genannt – als Abkür­zung für „Network-attached Storage“. Diese „privaten Clouds“ kosten allerdings in jedem Fall Geld. Vor allem aber brauchen Nutzer viel Zeit und einiges an Technikwissen, um die Erstein­richtung erfolg­reich zu absol­vieren. Cloud-Dienste hingegen sind bequem: Account anlegen und fertig – schon kann es losgehen mit dem Hoch­laden der Daten. Die einfache Hand­habung ist der größte Vorteil der Dienste gegen­über den Netz­werk­fest­platten.

Tipp: Die Stiftung Warentest hat passende Fest­platten getestet. Was die taugen, verrät unser Netzwerkfestplatten-Test. Hier beschreiben wir auch ganz ausführ­lich, welche Vor- und Nachteile dieser Weg des Speicherns hat.

Cloud-Dienste mit bequemen Sicher­heits­konzepten

Den zweiten großen Plus­punkt – nach dem Komfort – sammeln Cloud-Dienste durch ihr Sicher­heits­konzept. Während Nutzer bei den Netz­werk­fest­platten selbst dafür sorgen müssen, dass Sicher­heits­updates stets schnell installiert werden, nehmen einem Cloud-Dienste diese Last ab. Besonders gut geschützt sind die Daten, wenn sie vor dem Upload verschlüsselt werden. Ein Anbieter im Test tut das – bei zwei anderen gibt es Zusatz­funk­tionen, mit deren Hilfe die Dateien chiffriert und somit für Fremde unles­bar gemacht werden.

Wie Nutzer zur Sicherheit beitragen können

Anwender können dennoch einiges tun, um die Sicherheit noch zu verstärken. Das wichtigste sind gute Pass­wörter. Welche Regeln sie beachten müssen, um ein starkes Pass­wort zu generieren, erklärt der Testbe­richt. Er verrät auch, wie Nutzer ihre Dateien vor dem Hoch­laden selbst verschlüsseln können, damit weder Anbieter noch Hacker sie einsehen können. Und Sie erfahren, welche Anbieter die sogenannte „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ unterstützen. Sie bietet Schutz, indem sie beim Login neben dem Pass­wort noch einen zweiten Faktor verlangt – etwa einen per SMS versandten Zahlencode. Das ist hilf­reich, weil es einem Hacker so nichts nützen würde, Ihr Pass­wort zu knacken. Er bräuchte zusätzlich noch Zugriff auf Ihr Handy, um den Code abzu­fangen.

Die Nachteile der Cloud im Internet

Im direkten Duell mit den Netzwerkfestplatten haben Cloud-Dienste allerdings auch Nachteile:

Vertrauen ist nötig. Der Nutzer legt seine Daten in die Hände von Konzernen. Er muss ihnen also vertrauen. So lange die Dateien nicht verschlüsselt sind, wären die Anbieter tech­nisch meist in der Lage, sie einzusehen.

Daten­mengen. Für große Daten­mengen, etwa komplette Backups der heimischen Fest­platte, sind die Dienste nicht besonders geeignet, da der Upload viel Zeit in Anspruch nehmen würde und weil bei dauer­hafter Speicherung großer Daten­volumen nach einiger Zeit höhere Kosten anfallen als beim einmaligen Kauf einer Netz­werk­fest­platte.

Umwelt­belastung. Hinzu kommt noch, dass die Rechenzentren der Cloud-Anbieter sehr viel Energie verschlingen und somit letzt­lich die Umwelt belasten.

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