Chromat in Lederwaren Meldung

Viele Ledersachen wie Schuhe, Handschuhe und Uhrenarmbänder enthalten zu viel sechswertiges Chrom. Das kann zu allergischen Hautreaktionen führen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung fordert deshalb schonendere Gerbverfahren, damit Chromat im Endprodukt nicht mehr nachweisbar ist. Die Untersuchungsämter der Bundesländer hatten 850 Lederartikel auf Chrom (VI) untersucht. In mehr als jeder zweiten Probe wurden sie fündig. Bei 140 Proben lagen die Gehalte sogar über 10 Milligramm pro Kilogramm Leder. Grenzwerte für Lederwaren gibt es zurzeit nur für Arbeitshandschuhe. Der Verbraucher kann auch nicht erkennen, ob Ledersachen Chromat enthalten, weil es keine Kennzeichnungspflicht gibt.

Tipp: Wenn Sie zu Kontaktekzemen neigen, sollten Sie Lederwaren, zum Beispiel Schuhe, nie direkt auf der Haut tragen.

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