Christbaumständer Test

Alle Jahre wieder geben Christbaumständer über 23 Millionen Weihnachtsbäumen Halt. Schwächen können sie sich bei ihrer Aufgabe nicht leisten. Lassen sie locker, dann wirds meist brenzlig. Der Baum fällt samt Schmuck und Kerzen um. Auch wenns nicht wirklich brennt: Die Festtagsstimmung sinkt bestimmt zu Boden. Damit Weihnachtsbäume die Feiertage möglichst kerzengerade durchstehen, hat Stiftung Warentest 14 Christbaumständer auf ihre Standfestigkeit geprüft.

Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuelleren Test: Christbaumständer

Treten statt schrauben

Bei Christbaumständern hat sich in den letzten Jahren das Seilzugsystem durchgesetzt. Statt Flügelschrauben hält ein Drahtseil den Baumstamm in der Senkrechten. Das hilft nur bedingt beim Aufstellen. Damit muss niemand mehr zwischen pikenden Ästen Schrauben zuziehen, weil die Halterung per Fuß durch mehrmaliges Treten betätigt wird. Somit wird es einfacher und bequemer, den Weihnachtsbaum alleine aufzustellen. Trotzdem hat auch diese Technik einen Nachteil: Wer die Stellung des Baumes korrigieren will, muss den Sicherungsmechanismus wieder lösen und erneut zuziehen. Hier gehts in der Regel mit dem Klemmsystem schneller: Zwei oder drei Umdrehungen einer Schraube bringen den Baum in die Senkrechte.

Lot tut not

Ist der Baum erst einmal im Lot, dann sollte er dort auch bleiben. Ein kippender Weihnachtsbaum ist nicht nur ein Ärgernis. Er ist auch eine Gefahr. Auf die Standsicherheit hat das System keinen maßgeblichen Einfluss. Christbaumständer mit Fußhebel bekamen ebenso unterschiedliche Noten wie Ständer mit Kurbel oder Schrauben. Bis zu circa elf Kilogramm muss ein Ständer halten, wenn zum Beispiel eine etwas über zwei Meter große Nordmanntanne ins Wanken kommt. Einige Modelle stabilisieren die Bäume zusätzlich mit einem gefüllten Wasserbehälter. Das hilft aber auch nicht immer: Die Modelle von Söndgen und Krinner Zentro standen nur „ausreichend“ sicher.

Weniger als ein Zwanziger

Die Preise der getesteten Christbaumständer reichen von 9 bis 79 Euro. Für unter 20 Euro gibts für die Weihnachtsbäume schon standfeste Füße: Lidls Christbaumständer kostet zum Beispiel 18 Euro und ist baugleich mit mit Schommertz Universal für 17 Euro. Aldi Nord bietet einen für 15 Euro an. Alle drei genannten Christbaumständer sind „gut“ in Funktion und Verarbeitung, Sicherheit und Handhabung. Allerdings sollte bei allen der Weihnachtsbaum nicht größer als zweieinhalb Meter sein. Der teuerste Ständer im Test, der Lufapak Optimat Plus für 79 Euro, zeigt nicht nur zur Weihnachszeit Einsatzbereitschaft: Mit einem Zusatzkreuz ausgestattet dient er auch als Fuß für Wäschespinnen oder Sonnenschirme.

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