Chinesische Schlankheitspillen Meldung

Der Kampf ums Idealmaß kann gefährlich werden: China-Pillen aus dem Internet: Was steckt da drin?

Diverse Schlankheitsmittel aus China können schwere Nebenwirkungen wie akutes Leberversagen auslösen.

Das chinesische Schlankheitsmittel „Shubao – slimming Capsules“ enthält den gesundheitsschädigenden Wirkstoff Nitroso-Fen­flura­min. Der verursacht mög­­licherweise akutes Leberversagen. Ähnliche gefährliche und nicht deklarierte Inhaltsstoffe können auch in weiteren chinesischen Schlankheitspillen stecken – das vermutet die britische Gesundheitsbehörde.

Die Verbraucherzentrale Nord­rhein-Westfalen veröffentlichte eine Liste von Präparaten, vor denen die Briten warnen: Chaso, Keep Fit Lin, Ma zin Dol, Onshido, QIAN ER, Quing Zi Su, Qian Er, SB Slimming Capsules, Shuaojiafejiaolang, Slim 10, Xian Zi Su Jian Fei Jiao, Xin Xue Kang Jiao Naing, Yuzhitang Jian Fei Jiao Nang.

Bei Einnahme treten möglicherweise schwere Nebenwirkungen wie akutes Leberversagen auf. In Asien erkrankten bereits 160 Menschen. Fünf starben.

Die Gefahr, die vom Appetitzügler-Wirkstoff Fenflur­amin ausgeht, ist bereits länger bekannt. Er wurde 1997 in Deutschland wegen möglicher schwerer Nebenwir­kungen, wie etwa Herzklap­penerkrankungen und Lungenhochdruck, vom Markt genommen. Wer das Mittel eingenommen hat, kann schon nach kurzer Zeit krank werden und sterben. Deshalb sollten Betroffene sofort einen Arzt aufsuchen und sich beraten lassen.

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