Kaufen, lagern, kochen: So schmeckt Chicorée weniger bitter

Chicorée, Feld­salat & Rucola im Test Test

Mit dem Messer. Schick gemachter Chicorée.
In der Kiste. Lila Wachs­papier schützt die Kolben vor Licht.

Bitter­stoffe machen Chicorée zur Geschmacks­sache: Jeder Belgier und Franzose isst im Durch­schnitt pro Jahr mehrere Kilo Chicorée, der Bürger hier­zulande nicht mal ein Kilo. Die Bitter­keit abmildern lässt sich mit folgenden Tricks:

Frisches Gelb. Kaufen Sie feste Köpfe mit hell­gelben Spitzen. Grünliche Chicorée sind bitterer und liegen schon länger.

Dunkelheit wichtig. Damit die Kolben einige Tage blass und frisch bleiben, lagern Sie Chicorée am besten dunkel im Gemüsefach des Kühl­schranks.

Strunk weg. Schneiden Sie vor der Zubereitung die äußeren Blätter und den Strunk weg – hier sitzen besonders viele Bitter­stoffe. Wer es bitter liebt, kann sie dranlassen, denn schädlich sind sie nicht.

Zitrone dazu. Kochen oder blanchieren Sie Chicorée mit etwas Zitronensaft, so bleibt die helle Farbe erhalten. Vorsicht: In guss­eisernen Töpfen wird er schwarz.

Süßes mildert. Süßen Sie Chicorée-Salat mit Orangen, Mandarinen, Mango oder Möhren – das mildert und rundet das Aroma ab und liefert zusätzliche Vitamine. Auch süße Dres­sings helfen.

Sanft gegart: Unser Rezept zum Test macht Appetit auf warmen Chicorée, gedünstet mit Orangen.

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