Chat Handy im Ausland Meldung

Wer mit dem Smartphone im Ausland Fotos per Mail verschickt oder im Internet surft, muss sich auf böse Überraschungen gefasst machen. Wie Kunden sie umgehen und alle Fragen zu Gesprächs- und Datentarifen im Ausland beantworteten Rüdiger Stumpf und Volker Wartmann im Expertenchat auf test.de.

Moderator: So, es ist jetzt 13 Uhr. Hier im Chat begrüße ich Rüdiger Stumpf und Volker Wartmann. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen und die Fragen unserer Chatterinnen und Chatter beantworten. Gleich die erste Frage an unsere Gäste: Wie sieht es aus, wollen wir starten?

Rüdiger Stumpf / Volker Wartmann: Ja, gerne!

Moderator: Vor dem Chat hatten die Leser und Leserinnen bereits die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu bewerten. Hier die TOP 1 Frage aus dem Pre-Chat:

Surfen und telefonieren im Ausland

Bran: Gibt es besonders günstige Smartphone-Tarife für die Nutzung im Ausland?

Rüdiger Stumpf: Besonders günstige Tarife gibt es nicht. Es gibt aber Anbieter, die innerhalb der EU z.B. für das Surfen mit dem Handy 49 Cent für ein Megabyte verlangen – das ist viel. Ein Megabyte ist der Aufruf einer Startseite von SPIEGEL Online oder das Versenden eines Fotos im Anhang einer E-Mail. Es gibt aber auch Anbieter, die innerhalb der EU fast zwanzig Euro dafür verlangen. Aus dieser Sicht sind 49 Cent wieder ganz preiswert. Ich nenn mal einige Namen: Base ist ein Anbieter, der für 49 Cent ein Megabyte verkauft, blau.de, simyo. Wir haben uns Surftarife für die Türkei, für die Schweiz und die USA angeschaut. Für diese drei Länder könnte man auch noch die Optionen ADAC, myMTVmobile, Aldi Talk und simyo nennen. Diese vier Anbieter sind zwar die günstigsten für diese drei Länder, verlangen aber immerhin 2,49 Euro pro Megabyte.

Moderator: ... das beantwortet auch gleich diese aktuelle Frage aus dem Chat:

Erdnuss: Bitte günstige Anbieter für Prepaid-Internet für häufigste Reiseländer (EU) nennen. Danke.

Prepaidkarte im Reiseland

Moderator: ... und hier die Top 2-Frage:

HessenHeiner84: Hallo die Herren, lohnt sich für einen zweiwöchigen Antalya-Urlaub bereits der Kauf einer türkischen Prepaid-Karte? Ich danke für sachkundige Auskünfte.

Volker Wartmann: Das kommt natürlich auf ihr Telefonierverhalten an. Wenn Sie nur kurz zuhause Bescheid sagen möchten, dass Sie gut angekommen sind, lohnt der Kauf einer Prepaid-Karte nicht. Wenn Sie allerdings häufiger telefonieren, können Sie in der Türkei an fast jeder Ecke eine SIM-Karte für etwa 16 Euro kaufen (10 Euro Guthaben inklusive).
Der Anbieter „Ay Yildiz“ bietet eine Türkei-Roamingoption an, mit der Urlauber aus der Türkei für 10 Euro in alle deutschen und türkischen Mobil- und Festnetze anrufen können.

Rüdiger Stumpf: Der Nutzer bekommt eine neue Nummer mit der SIM-Karte – die sollte er auch seiner Familie und seinen Freunden mitteilen, damit sie ihn erreichen.

Volker Wartmann: Das heißt, er ist nicht erreichbar für Menschen, die diese Nummer nicht kennen. Was ja im Urlaub auch von Vorteil sein kann.

Urlaub ohne Handy

Moderator: ... und die Top 3-Frage:

Handygegner: Was gibt es eigentlich für Alternativen, wenn man im Ausland kein Handy einsetzen will: Telefonzellen, Telefonieren vom Hotelzimmer, Mails aus dem Internetcafé? Was ist denn da günstig?

Rüdiger Stumpf: Man muss im Urlaub kein Handy haben. Man müsste auch nicht von da aus surfen, es gibt in vielen Hotels andere Angebote. Man kann die WLAN-Zone nutzen, aber man kann auch in ein Internetcafé gehen, die es in vielen Urlaubsorten reichlich gibt. Dort kann man surfen, E-Mails schreiben und sogar über Skype telefonieren. Diese Möglichkeit ist sehr günstig, sie kostet fast gar nichts. Das einzige was man nicht machen sollte: Bankgeschäfte, weil viele andere Menschen darauf Zugriff haben, Fremde, die die davon nichts erfahren sollen. Auch andere empfindliche Daten, die keiner haben sollte, sollte man über diese WLAN-Netze nicht weitergeben.

Moderator: Und noch eine Nachfrage des Chatters „Erdnuss“:

Erdnuss: Meine vorige Bitte „Bitte günstige Anbieter für Prepaid-Internet für häufigste Reiseländer (EU) nennen“: MEIN Hauptinteresse wäre Frankreich.

Rüdiger Stumpf: Für das Surfen in Frankreich gibt es die Prepaid-Angebote in unserer Datenbank, etwa blau.de, netto.com, plus.com oder simyo. Wenn der Nutzer länger in Frankreich ist, kann er überlegen, sich dort eine SIM-Karte zuzulegen. Dazu braucht er ein Handy, das keine SIM-Sperre hat – das sind Handys ohne Vertrag, z.B. mit Guthabenkarte. Dann kauft er sich in Frankreich so eine SIM-Karte und kann zu den dortigen Konditionen ins Internet gehen und mit anderen Menschen telefonieren. Das ist für längere Aufenthalte die preiswerteste Möglichkeit.

Globetrotter: Wie groß ist die Gefahr, eine gefälschte oder leere Karte zu kaufen? In einigen Ländern gibt es ja viele Bauchhändler, Straßenshops etc.

Rüdiger Stumpf: Noch eine Ergänzung zur vorherigen Frage: Eine interessante Möglichkeit ist „Orange 3G Mobicarte“. Ein Guthaben von 5 Euro kostet Sie etwa 15 Euro und eine weitere Aufladung ist in Schritten von fünf Euro möglich. Beim Kaufen muss man den Personalausweis vorlegen und eine französische Adresse angeben, das kann die des Hotels oder der Ferienwohnung sein. Und nun zur Gefahr: Gehen Sie in den Shop und kaufen Sie dort Ihre SIM-Karte. Da können Sie sicher sein, dass auf der Karte tatsächlich etwas drauf ist. Beim Straßenhändler ist es eher unsicher.

Volker Wartmann: Wenn man beim Straßenhändler etwas kauft, sollte man die SIM-Karte in jedem Fall antesten. Vielleicht hat man ja Glück.

Datenroaming-Limit

Sono: Ein Freund erzählte mir, dass sein Mobilfunkanbieter ein Limit für Datenroaming im Ausland einrichtet. Gibt es diese Möglichkeit bei jedem Anbieter?

Volker Wartmann: Im EU-Ausland sind die Anbieter verpflichtet, ein Limit für Datenroaming einzurichten. Das heißt, wenn man für mehr als 59,50 Euro Datenverkehr hat, kappt der Anbieter die Leitung zum Schutz des Verbrauchers. Allerdings kann der Verbraucher beantragen, dass diese Kappung bei ihm nicht greift. Außerhalb der EU gibt es keine verpflichtenden Kappungsgrenzen für die Anbieter. Das heißt, wenn man aus Übersee sein Urlaubsvideo ins Netz stellt, braucht man sich über eine Rechnung von mehreren hundert oder gar noch mehr Euro nicht zu wundern. Also vor allen Dingen im Nicht-EU-Ausland mit der heimischen Karte behutsam ins Netz gehen.

Rüdiger Stumpf: Die Kappung gilt für einen Monat. Im darauffolgenden Monat kann man wieder 59,50 Euro im EU-Ausland versurfen.

KaiFlorian96: Mein Sohn geht dieses Jahr im Oktober für 4 Wochen nach Frankreich und nimmt sein Handy mit. Wir haben Prepaid-Handys mit Karten von Aldi. Welche Möglichkeiten haben wir, um uns kostengünstig gegenseitig anzurufen? Kann er sich in Frankreich bei Aldi eine SIM-Karte kaufen und diese nutzen? Unsere Handys haben beide kein Simlock. Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Rüdiger Stumpf: Ich gehe davon aus, dass die SIM-Karte, die man bei Aldi in Frankreich kauft, nicht zu den Konditionen im deutschen Netz funktioniert. Das heißt, Telefongespräche werden mindestens 41 Cent pro Minute kosten, wenn ihr Sohn Sie in Deutschland anruft.

Volker Wartmann: Hier auch noch einmal die Empfehlung: Wenn Sie länger mit ihrem Sohn sprechen möchten bzw. andersherum sollte er ein Internetcafé aufsuchen und via Internetdienst Skype mit Ihnen telefonieren.

Rüdiger Stumpf: Wenn Sie Ihren Sohn von Deutschland aus anrufen, zahlt ihr Sohn 13 Cent pro Minute und Sie als Eltern würden die normalen Gebühren im deutschen Funknetz zahlen.

SK: Für Gespräche in der EU gibt es gesetzliche Obergrenzen. Gibt es auch Obergrenzen für Nicht-EU-Länder, oder können die Anbieter hier quasi beliebige Preise festlegen?

Volker Wartmann: Außerhalb der EU ist man der Willkür der Anbieter ausgeliefert. Bei unserer letzten Untersuchung gab es Anbieter, die selbst bei Gesprächen aus der Schweiz 2 Euro pro Minute kassiert haben. Aus anderen Ländern in die Heimat zu telefonieren kann noch teurer werden. Aus den USA bis zu 3 Euro pro Minute, aus noch exotischeren Ländern auch 5–6 Euro pro Minute. Es empfiehlt sich, sich vor Urlaubsantritt über die Auslandskonditionen seines Anbieters zu informieren.

Roaming außerhalb der EU

Moderator: Eine weitere Frage, diesmal zu Roaming aus einem Nicht-EU-Land.

Pmsxb: Mein Anbieter hat mir kürzlich 20 Euro für eine 2 MB große E-Mail in der Türkei berechnet. Ich denke, das widerspricht jedem gesunden Preisempfinden. Sind solche astronomischen Preise überhaupt legal? (Wäre eine Pizza im Restaurant für 100 Euro legal?)

Volker Wartmann: 20 Euro für 2 MB zu kassieren ist keine Seltenheit. Es gibt Anbieter, die für 1 MB sogar mehr als 25 Euro kassieren. Da ist unbedarftes Internetsurfen schnell teurer als der eigentliche Urlaub. Das Fatale kann sein, dass Anbieter in Deutschland sehr günstige Roaming-Tarife anbieten – z.B. 1 GB Datenverkehr für 10 Euro – und im Ausland bis zu ein tausendfaches mehr dafür verlangen. Bis zu 25,80 pro Megabyte. Die Anbieter dürfen solche Preise erheben. Darum hilft dem Endverbraucher nur eines: Sich vor Antritt der Reise über die Roaming-Gebühren seines Anbieters kundig zu machen. Künftig sollen allerdings zumindest in der EU auch für Roaming Höchstgrenzen eingeführt werden. Allerdings erst in den kommenden Jahren. Vielleicht noch eine nützliche Information: Untereinander dürfen sich die Netzbetreiber für 1 MB höchstens 50 Cent in Rechnung stellen, wenn Sie dann vom Kunden 25,80 Euro verlangen, können Sie die Gewinnspanne Ihres Anbieters selber ermessen.

So-wie-damals-gegen-real-madrid: Sehr geehrter Herr Stumpf, sehr geehrter Herr Wartmann, mein Stichwort lautet „Roaming“. Jetzt haben ja alle gängigen deutschen Mobilfunkunternehmen Partnerunternehmen im Ausland (häufig ist es wie am Beispiel Telefonica zu sehen sogar die identische Unternehmensgruppe). Wenn mein Handy sich in ein fremdes Netz einloggt, wird dann automatisch der kooperierende Roaming-Partner gewählt oder kann es bei falschen Voreinstellungen im Gerät sein, dass ein überteuertes Konkurrenzunternehmen mich abkassiert?

Rüdiger Stumpf: Wenn Sie ins Ausland fahren, prüfen Sie als erstes, dass Sie auch das Netz – in dem Fall von o2 – nutzen, wenn nicht, stellen Sie es per Hand selber ein. Sind Sie Telefonica-Kunde, können Sie eine spezielle Tarifergänzung oder Tarifoption wählen. Damit kann man Pakete kaufen, für Gesprächsminuten und fürs Surfen im Internet. Damit kommen Sie zumeist günstiger weg und haben Ihre Kosten unter Kontrolle. Auch die anderen Netzbetreiber wie Base, T-Mobile oder Vodafone bieten verschiedene Auslandsoptionen zu günstigeren Preisen an. Sie teilen die Welt in verschiedene Länderzonen auf, die EU ist meistens die billigste Region.

Moderator: ... noch eine aktuelle Frage zu im Ausland gekauften SIM-Karten:

Gwolf: Ist es billiger, wenn ich eine im Ausland gekaufte SIM-Karte im Handy verwende, oder wenn ich sie nutze, um über mein Notebook per Skype zu kommunizieren?

Rüdiger Stumpf: Am preiswertesten ist es über den IP-Dienst Skype zu telefonieren. Dort melden Sie sich einfach an und können den Dienst kostenlos nutzen. Wenn Sie die Möglichkeit haben darüber zu kommunizieren, kommen Sie am günstigsten davon.

Das Handy als Navi

Gregor32: Mit welchen Datenmengen muss man rechnen, wenn man das Smartphone als Navi zum Erreichen des Urlaubsortes nutzt?

Rüdiger Stumpf: Es gibt Smartphones, die Karten und Kartenmaterial direkt auf dem Gerät geladen haben – etwa von Nokia. Diese Handys gehen für das Navigieren nicht ins Internet aber viele andere tun das. Für eine Strecke von 35 Kilometern benötigt man fast 1 Megabyte Datenvolumen. Das kann bis zu 26 Euro in der Schweiz oder Kroatien kosten. Genaue Angaben der 80 Tarife im Test finden Sie unter www.test.de/roaming. Die Strecke von 35 Kilometern wäre dabei „mit dem Auto gefahren“.

Lurchi: In deutschen Grenzgebieten (Bodensee, Aachen etc.) kommt es häufig vor, dass sich das Smartphone unbemerkt im Nachbarland anmeldet und so teure Roaming-Kosten verursacht, obwohl ich in Deutschland bin. Kann ich mich als Verbraucher dagegen wehren, wenn das unbemerkt passiert?

Volker Wartmann: Sie können vorbeugen, indem Sie Ihr bevorzugtes Netz manuell voreinstellen. Bewohner in Grenznähe dürften in solchen Fällen wahrscheinlich bereits Routine besitzen. Urlauber in Grenznähe sollten öfters mal kontrollieren, ob sich ihr Handy nicht in ein ausländisches Netz einwählt.

Midicooper: Innerhalb Deutschlands kann man das Tarifrisiko relativ gut abfangen. Wie geht das im Ausland, wenn man z.B. auch regelmäßiger im Ausland unterwegs ist? Wenn ich z.B. ein Firmenhandy zur Verfügung habe, kenne ich den Tarif nicht im Detail. Wie kann ich es im Urlaub gelegentlich nutzen, ohne dass die Kosten bei der Firma explodieren?

Rüdiger Stumpf: Bevor Sie eine Reise antreten, fragen Sie bei Ihrem Mobilfunkunternehmen nach, was Sie die Gesprächsminuten und die mobile Internetnutzung kosten. Häufig haben Sie die Möglichkeit, eine Auslandsoption zu buchen. Das kann auch eine Flatrate sein. Seit Beginn des Monats hat T-Mobile ein solches Angebot. Eine Woche surfen kostet 14,95 Euro in der EU und Sie haben 100 Megabyte zur Verfügung.

Netzchaos in Grenznähe

Balkonien: Wie weit reichen die deutschen Mobilfunknetze über die Grenzen? Kann ich auf Lolland oder Falster auch über meinen Anbieter (o2) telefonieren?

Rüdiger Stumpf: Probieren Sie bitte als erstes aus, ob Ihr Handy ihr Netz zur Verfügung hat. Das tun Sie am besten, wenn Sie die voreingestellte Netzwahl abschalten und über das Menü ihr Netz suchen. Im Augustheft von ’test’ wird es eine Untersuchung über die Netzabdeckung der großen vier Anbieter in Deutschland geben.

Moderator: ... eine weitere aktuelle Frage aus dem Chat:

Gwolf: Wann verfallen eigentlich Guthaben auf ausländischen SIM-Karten? Kann ich sie z.B. alle 2 Jahre verwenden?

Rüdiger Stumpf: Die Verfallsdaten sind unterschiedlich. In Italien verfällt das Guthaben auf einer Prepaidkarte erst, wenn Sie diese innerhalb eines Jahres nicht nutzen. Bei Datenpaketen, die man extra bucht, gibt es „1-Tagespakete“, „Wochenpakete“ oder „Monatspakete“.

GabrieleHnsn: Kann ich für meine Italienreise schon hier Prepaidkarten fürs Handy bestellen?

Rüdiger Stumpf: Wenn man die im Ausland kauft, ist es häufig preiswerter als in Deutschland. Speziell für Italien gibt es im Internet www.saveonroaming.de, der Prepaidkarten von Wind verkauft. Die kostet dort 39 Euro. In Italien kostet das Paket Wind 12 aber um die 10 Euro.

Skype - die Alternative

HessenHeiner84: Wie erfahre ich, welche WLAN-Gebühren für mein iPhone fällig werden können, wenn ich das iPhone für das Programm Skype nutzen will?

Rüdiger Stumpf: WLAN nutzen Sie in Zonen im Hotel, auf dem Flughafen oder im Restaurant. Meistens sind diese kostenfrei – aber fragen Sie vorher nach.

Moderator: Kommen wir zu unserer letzten Frage im heutigen Chat.

P3t3r: Gibt es im Ausland (Frankreich, GB) eigentlich noch die guten alten Telefonzellen?

Volker Wartmann: Selbstverständlich gibt es auch im Ausland noch die guten alten Telefonzellen. Wie hier in Deutschland muss man allerdings oft länger danach suchen als früher. Telefonieren aus einer Telefonzelle ist in vielen Fällen günstiger als mit dem Handy.

Moderator: Die Chat-Zeit ist auch schon fast um: Wollen sie noch ein kurzes Schlusswort an die User richten?

Rüdiger Stumpf: Was Datenvolumen betrifft, befinden wir uns scheinbar noch in der Zeit der Raubritter. Surfen Sie nicht einfach drauflos und seien Sie vorsichtig beim Navigieren, wenn ihr Smartphone dazu das Internet benötigt. Falls Sie eine hohe Rechnung für Roaming-Gebühren haben, verhandeln Sie mit Ihrem Mobilfunkanbieter, ob er Ihnen einen Erlass gibt. So können Sie sich von einer unangenehmen hohen Rechnung noch befreien. Ansonsten fragen Sie vor der Reise nach oder nutzen Sie unsere Datenbank auf www.test.de.

Volker Wartmann: Beweisen Sie sich im Urlaub einmal selbst, dass Sie Herr Ihres Telefons sind und nicht umgekehrt. Telefonieren Sie so wenig wie möglich und gehen Sie zum Surfen in ein Internetcafé. Das erlebte Gefühl, einmal ein oder zwei Wochen unerreichbar zu sein, wird Ihnen wahrscheinlich nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Moderator: Das waren 60 Minuten test.de-Expertenchat. Vielen Dank an die User für die vielen Fragen, die wir aus Zeitgründen leider nicht alle beantworten konnten. Vielen Dank auch an Rüdiger Stumpf und Volker Wartmann, dass Sie sich die Zeit für die User genommen haben. Das Transkript dieses Chats können Sie in Kürze auf test.de nachlesen. Das Chat-Team wünscht allen noch einen schönen Tag.

...weitere Infos bietet der Produktfinder: Handy im Ausland

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