Erneut hat ein Gericht der Firma Casmaker Ltd. verboten, in unseriöser Weise mit Finanztest zu werben. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat gegen die Firma beim Landgericht Hannover eine einstweilige Verfügung erwirkt (nicht rechtskräftig). Außerdem hat der Verband eine Vertragsstrafe gegen die Casmaker Ltd. beantragt, denn die Firma hat gegen eine im November 2004 abgegebene Unterlassungserklärung verstoßen.

Damals ging es darum, dass die Firma in Zeitungsannoncen suggeriert hatte, Finanztest empfehle Beteiligungen an einer Glücksspielsoftware der Casmaker Ltd. Anlegern wurde eine märchenhafte „Zusatzrente“ in Aussicht gestellt.

Jetzt hieß es im Prospekt unter der Überschrift „Zusatzrente“: „Die ersten Anleger hatten den absolut richtigen Riecher, als sie (...) den Entschluss fassten, sich an unserem neuartigen Geschäftsmodell zu beteiligen.

  • Finanztest hatte ausdrücklich abgeraten und die Casmaker Ltd. auf die Warnliste gesetzt.

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