Cashback-Seiten Test

Wer ein Cashback-Portal nutzt, kann beim Online-Shopping bis zu 12,61 Prozent sparen.

Cashback-Portale sind das digitale Gegen­stück zu Rabatt­karten wie Payback und Deutsch­land­card. Doch mit Cashback-Seiten wie Shoop oder iGraal lässt sich viel mehr sparen als mit Rabatt­karten – im besten Fall über 10 Prozent. Mitt­lerweile machen viele große Onlinehändler mit. Finanztest hat acht Cashback-Anbieter unter die Lupe genommen. Drei Anbieter geben sehr hohe Rabatte. Der Test zeigt, wie hoch die Rabatte sind, ob es Fallen für die Kunden gibt – und wie es um den Daten­schutz steht.

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TestCashback-Seiten14.05.2018
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Rabatt mit wenigen zusätzlichen Klicks

Um einen Rabatt zu erhalten, muss der Käufer sich über eine Rabatt­seite zu seinem Onlineshop klicken. Er kassiert dann für jeden Einkauf ein paar Euro, die er sich auszahlen lassen kann. Wörtlich über­setzt heißt Cashback „Geld zurück“. Das Geschäfts­modell dahinter: Die Portale bekommen von den Onlinehänd­lern für die Vermitt­lung eines Einkaufs eine Provision. Davon geben sie einen Teil an die Kunden weiter.

Das bietet der Vergleich von Cashback-Seiten

Test­ergeb­nisse. Unsere erste Tabelle zeigt die Rabatte von acht Cashback-Anbietern (darunter Aklamio, iGraal und Shoop) für 35 Onlineshops aus verschiedenen Branchen (von Auto Europe über Docmorris und Tchibo bis Zooplus). Eine zweite Tabelle enthält neben einem Test­kommentar zu jedem Anbieter weitere wichtige Infos wie Zahl der teilnehmenden Onlineshops, Auszahlungs-Modalitäten, Kontakt­möglich­keiten und verfügbare Browser-Plugins.

Geld­werte Infos. Sie erfahren, bei welchem Cashback-Anbieter sich die Anmeldung am meisten lohnt und was Sie als Kunde mit Cashback sparen können. Außerdem erfahren Sie, ob sich die Anbieter an gesetzliche Vorschriften halten, was bei ihnen im Klein­gedruckten steht und wie es die Cashback-Systeme mit Daten­schutz und Werbemails halten.

Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 6/2018.

Mehr als 10 Prozent Rabatt möglich

Insbesondere bei größeren Anschaffungen lohnt es sich, ein Cashback-Portal zu nutzen. Im besten Fall sind über 10 Prozent Rabatt drin, im schlechtesten weniger als 1 Prozent. Interes­sant ist Cashback vor allem für Stamm­kunden der Onlineshops. Sie – aber auch alle Gelegen­heits­käufer – können oft 3 bis 6 Prozent sparen. Drei von acht Anbietern geben sehr hohe Rabatte.

Achtung: Die Rabatt­portale legen bei ihren Prozent­angaben immer den Nettowaren­wert zugrunde. Das ist der Preis abzüglich der Mehr­wert­steuer, die Kunden mitbezahlen müssen. Ihr tatsäch­licher Rabatt liegt daher nied­riger.

Höhe hängt von Branche und Portal ab

Die Höhe der Rück­vergütung unterscheidet sich von Branche zu Branche und von Portal zu Portal. Sie kann sich im Laufe der Zeit auch ändern, wenn die teilnehmenden Händler die Bedingungen mit dem Cashback-Portal neu verhandeln oder die Portale weniger oder mehr von ihrer Provision weitergeben. So gibt es für eine Bestellung bei Fleurop in der Spitze 12,61 Prozent Rabatt – der „knaus­rigste“ Anbieter gewährt aber nur 4,20 Prozent.

Cashback schlägt Rabatt­karten

Mit Cashback gibt es deutlich mehr Rabatt als bei Rabatt­karten. Bei Payback und Deutsch­land­card sind für Onlineshops nur 0,5 bis 1 Prozent Nach­lass üblich. Trotzdem ist die Zahl der ­Rabatt­karten­besitzer noch viel höher als die der Cashback-Nutzer.

Gefragte Händler wie Tchibo, C&A und Media Markt machen mit

Inzwischen machen auch deutlich mehr Händler bei den Cashback-Portalen als bei den Rabatt­karten mit. Mitt­lerweile sind es mehrere Tausend − darunter auch viele der 100 umsatz­stärksten Onlineshops in Deutsch­land wie Karstadt, Tchibo, C&A, Sport Scheck, Cyberport und Media Markt. Die Spitzenreiter im Test gewähren dem Kunden die Chance, bei 72 der deutschen Top 100 Händler eine Rück­vergütung zu bekommen.

Anbieter miss­achten zum Teil gesetzliche Regeln

Einige Cashback-Portale setzen allerdings gesetzliche Vorschriften nicht konsequent um: Guthaben, das die Mitglieder ansammeln, muss mindestens drei Jahre lang gültig sein. Bei einem Anbieter verfällt es aber schon nach einem Jahr, bei einem anderen nach zwei Jahren, wenn er sich nicht in seinem Kunden­konto einge­loggt hat. Diese Klauseln in den Geschäfts­bedingungen sind recht­lich unzu­lässig. Nicht erlaubt ist es auch, das Guthaben bei Kündigung des Kontos ersatz­los zu streichen, wie es drei Anbieter vorsehen. Der vorzeitige Verfall des Guthabens ist dann ein Problem, wenn das Geld erst ab einer bestimmten Höhe ausgezahlt wird. Das haben drei Portale fest­geschrieben.

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