So haben wir getestet

Im Test: Sechs Anbieter von Cars­haring-Fahr­zeugen, die an Stationen oder frei im Geschäfts­gebiet zur Verfügung stehen, sowie zwei Vermitt­lungs­platt­formen für Privatfahr­zeuge. Wir prüften in Berlin, Frank­furt am Main, Hamburg, Köln, München, Nürn­berg und Stutt­gart.

Unter­suchungen: Unsere 12 angeleiteten Tester meldeten sich bei allen Anbietern an und liehen sich jeweils in drei Städten pro Anbieter ein Fahr­zeug aus (10 Testfälle pro Anbieter). Die Tester mieteten Fahr­zeuge für eines von fünf Nutzungs­anliegen, etwa eine kurze Einkaufs­fahrt oder einen Familien­ausflug. Ihre Erfahrungen hielten die Tester in einem stan­dardisierten Protokoll­bogen fest, und sie fotografierten vorhandene Schäden am Auto. Zwei Service-Experten prüften die Qualität der Website und der Apps, ein auf Daten­sicherheit spezialisiertes Prüf­institut untersuchte das Daten­sende­verhalten der Apps für Android und iOS. Ein Jurist bewertete die allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB) und die Daten­schutz­erklärungen. Wir prüften von Dezember 2019 bis Februar 2020. Die Angebots­merkmale erfragten wir bei den Anbietern im Februar und März 2020.

Anmelden: 10 %

Wir erwarteten wichtige Infos zum Angebot auf der Website, etwa zum Anmelde- und Ausleih­prozess und Angaben zu Leih- und Neben­kosten. Die Anmeldung selbst sollte ohne hohen Aufwand möglich und die notwendigen Informationen zum Daten­schutz verfügbar sein.

Suchen und Buchen: 20 %

Das Suchen der Pkw soll einfach und zuver­lässig sein, ihr Stand­ort zum Beispiel genau angegeben. Beim Buchen legten wir Wert etwa auf eine Buchungs- oder Reser­vierungs­bestätigung und die sofortige Anzeige der entstandenen Kosten.

Fahren: 70 %

Beim Urteil Verfügbarkeit, Abholung und Rück­gabe bewerteten wir zum Beispiel, ob sich das Auto am angegebenen Stand­ort befand oder vom Besitzer wie vereinbart übergeben wurde, ob das Abstellen klappt und die Rück­gabe in der App erkenn­bar ist. Die Tester beur­teilten den Fahr­zeug­zustand innen und außen, etwa den Zustand von Licht, Blinkern, Wisch­blättern und ob die Notfall­ausrüstung (u. a. Warn­dreieck) voll­ständig war.

Daten­sende­verhalten der Apps: 0  %

Zur Ermitt­lung des Daten­sende­verhaltens der Apps wird ein Rechner zwischen App und Server des Anbieters geschaltet und die Kommunikation zwischen Server und App mitgeschnitten. Sendete die App Daten, die für den Betrieb der App nicht notwendig sind, wie etwa die Geräte-ID oder den Mobil­funk­netz­betreiber des Nutzers, so beur­teilten wir das als kritisch. Als unkritisch bewerteten wir Apps, die nur für ihre Funk­tion erforderliche Daten sendeten.

AGB und Daten­schutz­erklärung: 0 %

Ein Jurist prüfte, ob die allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB) unzu­lässige Klauseln oder Rege­lungen enthalten, die den Kunden benach­teiligen. Zudem prüfte er die Daten­schutz­erklärungen auf Mängel, etwa unzu­reichende Infos über die Weitergabe von Daten an Dritte.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Leistungs­mängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind mit Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt: Bewerteten wir die Verfügbarkeit, Abholung und Rück­gabe der Fahr­zeuge mit Mangelhaft, lautete auch das Urteil für Fahren Mangelhaft. Waren die Mängel in der Daten­schutz­erklärung sehr deutlich, wurde das test-Qualitäts­urteil um eine Note abge­wertet.

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