Flinkster, Cambio, Miles & Co: Wer hat die Nase vorn beim Cars­haring-Test der Stiftung Warentest?

Die Nach­frage nach Cars­haring ist derzeit durch das Coronavirus zwar deutlich gesunken. Viele, die kein eigenes Auto besitzen oder öffent­liche Verkehrs­mittel meiden möchten, sind trotzdem darauf angewiesen. Die Stiftung Warentest hat acht Cars­haring-Anbieter geprüft, darunter Firmen mit festen Miet­stationen und ohne („Free Floating“) sowie Vermittler für Privat­autos. Fünf Anbieter schneiden gut ab, zwei befriedigend – und einer ist mangelhaft. Preise für eine Stunde mit dem Kleinwagen: 4,80 bis 15,60 Euro.

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TestCars­haring im Test23.05.2020
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Cars­haring im Test – von gut bis mangelhaft

Die Tester haben weit­verbreitete Cars­haring-Anbieter untersucht: die stations­basierten Flinkster, Stadt­mobil und Cambio, die Free-Floater Miles, Share Now sowie Sixt Share, das beide Varianten bietet. Zusätzlich prüften die Experten mit Getaround und Snapp­car zwei Portale, die Autos von Privatpersonen vermitteln. Das Ergebnis: Die Cars­haring-Angebote funk­tionierten über­wiegend problemlos. Einen Anbieter bewerteten die Tester allerdings mit Mangelhaft. Über das Portal war es kaum möglich, ein Auto zu mieten.

Das bietet der Cars­haring-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 8 Cars­haring-Anbieter, darunter 6 mit eigener Fahr­zeugflotte sowie 2 Vermitt­lungs­platt­formen für Privat­autos. Wir haben untersucht, welche Anbieter sich für welchen Nutzer­typ eignen – je nach Entfernung und Dauer der Anmietung. Wir testeten, ob sich das Auto am angegebenen Stand­ort befand, wie gut die Rück­gabe klappt und ob sie in der App dokumentiert ist. Zudem prüften wir, ob die App unnötig Daten sendet und ob das Klein­gedruckte unzu­lässige Klauseln enthält.

Beratung. Wir erklären die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten. Sie erfahren, wie Sie günstig ans Ziel kommen, wo Anmelden, Suchen und Buchen gut klappen und welche Anbieter besonders preis­wert für kurze Stre­cken, mehr­stündige Einkaufs­touren oder Wochen­end­ausflüge sind. Außerdem sagen wir, welche Regeln für Zusatz­fahrer oder Auslands­fahrten gelten, für wen sich Cars­haring finanziell lohnt – und wie es um die Ökobilanz von Cars­haring-Modellen steht.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 5/2020.

Eine Stunde fahren kostet 4,80 bis 15,60 Euro

Wollen Sie nur kurz von A nach B, haben Sie eine Shopping­tour vor oder soll es übers Wochen­ende an die Ostsee gehen? Auch davon hängt ab, welches Cars­haring-Angebot für Sie am güns­tigsten ist.

Wollen Sie nur kurz von A nach B, haben Sie eine Shopping­tour vor oder soll es übers Wochen­ende an die Ostsee gehen? Auch davon hängt ab, welches Cars­haring-Angebot für Sie am güns­tigsten ist.

Vermieter mit Abhol­stationen bieten vor allem für längere Fahrten gute Konditionen. Bei Flinkster, Cambio und Stadt­mobil können Kunden Fahr­zeuge Wochen im Voraus buchen. Ein Kleinwagen kostete im Unter­suchungs­zeitraum für eine Stunde zwischen 4,80 Euro und 7,50 Euro. Die Free-Floating-Angebote von Sixt Share, Share Now und Miles sind flexibler, aber oft teurer – vor allem für längere Mietdauern. Der güns­tigste Free-Floater kostete 5,40 Euro für eine Stunde. Beim teuersten zahlten Kunden dagegen 15,60 Euro.

Tipp: Um zu sparen, empfehlen wir, sich bei mehreren Anbietern anzu­melden und je nach Strecke den passenden zu wählen.

So schützen Sie sich im Auto vor Viren

Wie lange sich das neuartige Coronavirus auf Lenk­rad, Schalt­knüppel und Türgriff hält, ist nicht ganz klar. Einfluss haben etwa Temperatur, Luft­feuchtig­keit, Virusmenge. Für Sars-CoV-2 zeigte ein Labor­versuch, unter anderem vom US-amerikanischen National Institute of Health, dass die Viren bei einer starken Kontamination als Aerosol in der Luft 3 Stunden, auf Plastik oder Edelstahl 2 bis 3 Tage infektiös blieben.

Schlüsse von Labor- auf Alltags­bedingungen sind zwar schwierig. Um auf Nummer sicher zu gehen, gilt für Cars­haring-Nutzer dennoch: Vor der Fahrt gut durch­lüften. Hände waschen und sich nicht ins Gesicht fassen sind ohnehin die obersten Hygiene­regeln. Der Cars­haring-Verband BCS empfiehlt Einmalhand­schuhe, der ADAC Feucht­tücher mit Wasch­tensiden für zwischen­durch, etwa nach dem Tanken. Damit kann man auch das Lenk­rad und den Schalt­hebel abwischen.

Um andere zu schützen sollten Cars­haring-Nutzer einen Mund-Nase-Schutz tragen oder wenigs­tens darauf achten, in die Armbeuge zu husten und zu niesen. Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema finden Sie in unseren FAQ Corona – Ausbreitung, Gesundheit, Schutzmaßnahmen.

Nutzer­kommentare, die vor dem 29.04.2020 gepostet wurden, beziehen sich auf eine vorherige Unter­suchung.

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