Autos auf Zeit: Fakten und Tipps

Teilnehmer. Mehr als eine Million Fahr­berechtigte beteiligen sich in Deutsch­land am Cars­haring, meldete der Anbieter­verband für 2014. Das Stations­modell gibt es in 490 Städten und Gemeinden. Das Free­floating mit freier Park­platz­wahl wird in 13 Groß­städten angeboten.

Wachs­tum. Die stations­unabhängigen Anbieter haben im vergangenen Jahr 223 000 Teilnehmer hinzugewonnen. Das entspricht 51 Prozent Plus. Die stations­basierten Anbieter konnten die Zahl der Kunden um knapp 19 Prozent steigern.

Verteilung. Im stations­basierten Cars­haring teilen sich im Schnitt rund 42 Fahr­berechtigte ein Auto, beim flexiblen Modell sind es 103.

Anbieter. Im Bundes­verband Cars­haring (bcs) sind derzeit 117 Firmen Mitglied. Car2go und DriveNow gehören nicht dazu. Auf der Seite www.carsharing.de/cs-standorte können Interes­senten nach einem passenden Unternehmen in ihrer Region suchen.

Probieren. Testen Sie Cars­haring selbst. Die Anmeldung kostet nicht viel, feste Kosten fallen oft nicht an. Das Free­floating-Modell mit freier Park­platz­wahl bietet sich als Taxi-Ersatz an. Das Geschäfts­gebiet reicht aber nur selten bis an die Stadt­grenze.

Regeln. Achten Sie auf die Tank- und die Park­regelungen. Halten Sie die vereinbarten Rück­gabezeiten an den Stationen möglichst genau ein, Verstöße können teuer werden. Knöll­chen im Straßenverkehr werden teurer als mit dem eigenen Auto. Der Grund: Die Vermieter berechnen meist Bearbeitungs­gebühren.

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