Cars­haring Meldung

Gehören künftig zur selben Flotte: Die Autos von DriveNow und Car2Go.

Cars­haring boomt. Die Zahl der Nutzer stieg im vergangenen Jahr um fast 17 Prozent auf 2,46 Millionen – rund 350 000 mehr als ein Jahr zuvor. Doch wie gut klappt es in der Praxis? Stehen genügend Fahr­zeuge zur Verfügung? Funk­tionieren Buchung, Abholung und Rück­gabe immer reibungs­los? Und wie reagieren die Anbieter, wenn es Probleme gibt? Uns interes­siert, welche Erfahrungen unsere Leser mit Cars­haring gemacht haben. Schreiben Sie uns an carsharing@stiftung-warentest.de!

Neue Cars­haring-Anbieter: Sixt und Oply

Das Angebot für Cars­haring Kunden wächst. Bundes­weit stehen rund 20 200 Fahr­zeuge zur Verfügung. Und es werden immer mehr. Mit dem Auto­verleiher Sixt geht nun ein neuer Anbieter auf den Markt. Zusätzlich baut Oply – Tochter eines luxemburgischen Unter­nehmens – seine Präsenz in Deutsch­land aus und ist nun auch in Berlin vertreten.

Cars­haring-Modelle: Stations­basiert oder free-floating

Beide beleben den Markt mit neuen Ideen. Bisher liegt der Haupt­unterschied zwischen stations­basiertem Cars­haring, bei dem das Auto an festen Punkten abge­holt und anschließend wieder abge­geben wird, und stations­unabhängigen „Free-Floating“-Angeboten wie von der BMW-Tochterfirma DriveNow und der Daimler-Tochter Car2Go. Bei ihnen kann der Nutzer den Wagen irgendwo im Nutzungs­gebiet – zum Beispiel im Innen­stadt­bereich einer Groß­stadt – annehmen und nach Gebrauch irgendwo an der Straße oder einem öffent­lichen Park­platz wieder abstellen.

DriveNow und Car2Go fusionieren

Unter dem Namen ShareNow führen DriveNow und Car2Go derzeit ihre Flotten zusammen. So stehen Nutzern, die bisher nur bei einem Anbieter waren, viel mehr Autos zur Verfügung. Ab sofort sind car2go-Wagen auch über die DriveNow App buch­bar - und umge­kehrt. Eine gemein­same ShareNow-App ist in Planung, bis dahin müssen Kunden bei DriveNow und Car2Go angemeldet sein, wenn sie beide Angebote nutzen wollen.

Sixt-Angebot bundes­weit nutz­bar

Der Auto­verleiher Sixt arbeitet bundes­weit, ohne regional einge­schränktes Nutzungs­gebiet. Kunden dürfen das Auto in ganz Deutsch­land an der Straße abstellen oder an einer der 500 Sixt-Stationen abgeben. Sie können spontan entscheiden, ob die Fahrt nur ein paar Minuten oder bis zu 27 Tage dauern soll. Abge­rechnet wird bei kurzen Fahrten minutenbasiert. Falls es länger dauert, wechselt der Tarif auto­matisch in die Berechnung eines Tages­preises. Bei Oply können Nutzer das Fahr­zeug jeder­zeit zurück­geben, ohne vorab einen Zeit­punkt zu nennen, zu dem die Miete endet. Auch hier gibt es keine festen Stationen. Dafür ist jedes Fahr­zeug in einer bestimmten Nach­barschaft zu Hause, in die Nutzer es zurück­bringen müssen.

Leser­aufruf: Welche Erfahrungen haben Sie mit Cars­haring gemacht?

Neben den genannten Firmen gibt es noch viele weitere etablierte Anbieter wie Flinkster, Cambio oder Stadtmobil (zu finden in unserem letzten Carsharing-Test). Egal ob stations­basiert oder free-floating, regional begrenzt oder bundes­weit operierend: Wir wollen von unseren Lesern wissen, welche praktischen Erfahrungen sie mit Cars­haring gemacht haben.

  • Was sind die typischen Probleme beim Cars­haring, welche Fehler passieren häufig?
  • Haben Sie schon mal einen Strafzettel bekommen, weil sie falsch geparkt haben oder zu schnell gefahren sind? Wie lief die Abwick­lung?
  • Vor jedem Losfahren erst einmal um das Auto gehen und es auf mögliche Schäden begut­achten, jeden Kratzer mit den Einträgen im Bord­buch abgleichen, nicht verzeichnete Dellen mit dem Handy fotografieren – machen Sie das wirk­lich?
  • Hatten Sie schon einmal einen Unfall? Und wenn ja: Wie lief die Regulierung?
  • Wie kulant zeigen sich Anbieter bei kleinen Kratzern oder verspäteter Abgabe des Fahr­zeugs?

Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungs­berichte. Schreiben Sie uns an carsharing@stiftung-warentest.de!

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