Privates Cars­haring: Auto vom Nach­barn

Einfach ein Privat­auto von Fremden leihen, das bieten mehrere Platt­formen im Internet an. Bei Auto­netzer, Nach­barschafts­auto, tamyca oder rent‘n’roll stellen Pkw-Besitzer ihren Wagen ein, wenn sie ihn vorüber­gehend nicht brauchen. Den Preis legen sie selber fest. Kleinwagen sind schon ab 15 Euro pro Tag zu haben. Die Modelle reichen vom Kleinwagen über Cabrios bis zu Lieferwagen, allerdings werden meist ältere Pkw mit teils hohen Kilo­meter­ständen angeboten.

Wer sein Auto verleiht, will nicht auf dem Schaden sitzenbleiben oder den Schadenfrei­heits­rabatt verlieren, wenn der Mieter einen Unfall baut. Deshalb bieten die Portale Versicherungen an. Für Haft­pflicht- und Voll­kasko­schutz für bis zehn Jahre alte Pkw zahlt der Mieter beispiels­weise bei Nach­barschafts­auto 8,90 Euro pro Tag. Der Selbst­behalt beträgt 500 Euro.

Ein Rest­risiko für den Verleiher bleibt, auch wenn Kratzer und Macken im Über­gabepro­tokoll stehen. Denn nicht alle Mängel sind für Laien ersicht­lich, etwa am Unterboden. Und der Verleiher weiß nie, ob der Mieter den Wagen pfleglich fährt.

Dieser Artikel ist hilfreich. 810 Nutzer finden das hilfreich.