Tipps

Das Passende finden. Auto­teilen kann nur gut funk­tionieren, wenn es in Ihrer Nähe verfügbar ist. Auf Seite 96 finden Sie die Internet­adressen der Cars­haring-Betreiber. Die bieten auf ihren Webseiten oft Über­sichts­karten mit den Stand­orten.

Den Weg erkunden. Cars­haring ist nur als Ergän­zung zu anderen Verkehrs­mitteln attraktiv. Probieren Sie aus, wie schnell Sie Ihre nächste Miet­station zu Fuß, per Fahr­rad oder mit Bus und Bahn erreichen.

Die Probe machen. Wie gut Sie mit Auto­teilen klar­kommen, können Sie nur selbst testen. Da die Kosten und Risiken gering sind: Probieren Sie es einfach einmal aus.

Die Varianten kennen­lernen. Feste Stationen bieten vor allem den Vorteil, die Autos lang­fristig vorbestellen zu können. Beim flexiblen Cars­haring à la Car2go oder DriveNow finden Nutzer die Autos am Straßenrand und müssen sie zu keiner Station bringen. Wenn es in Ihrer Stadt beide Systeme gibt: Kombinieren Sie. Das macht noch mobiler und kostet wenig extra.

Mehr Stationen. Wenn in Ihrer Nähe noch kein optimales Angebot besteht, können Sie den Firmen Vorschläge für neue Stell­plätze machen. Auch Stadt­verwaltung und Politik sind gefordert, die Park­möglich­keiten fürs Cars­haring zu verbessern.

Die Selbst­beteiligung beachten. Cars­haring-Autos sind in der Regel voll­kasko­versichert. Hat der Fahrer einen Unfall selbst verschuldet, liegt die Selbst­beteiligung meist bei 1 000 bis 1 500 Euro. Diese Selbst­beteiligung können Sie deutlich reduzieren – allerdings gegen Aufpreis. Die Kosten finden Sie in der Tabelle.

Die Zusatz­infos. Mehr zu Versicherung und Kosten, zu Alternativen wie Mietwagen oder privatem Auto­teilen lesen Sie in der Carsharing-Untersuchung aus Finanztest 03/2012.

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