Cars­haring Meldung

In Städten. Cars­haring schafft pro Auto bis zu 99 Meter freien Park­raum.

Rund 78 Prozent der Cars­haring-Kunden besitzen kein eigenes Auto. Vorher fuhr gut die Hälfte von ihnen einen eigenen Wagen – wie der Durch­schnitt der Groß­stadt­bewohner in Deutsch­land. So lautet das Ergebnis einer gemein­samen Studie des Bundes­verbands Cars­haring mit dem Markt­forschungs­institut Infas für zwölf Innen­städte. Sie befragten 3 500 Kunden von stations­basiertem Cars­haring von acht Anbietern. Bei dieser Form wird das Auto an einer Station geparkt. Ein Cars­haring-Fahr­zeug ersetzt in den untersuchten Quartieren je nach Stadt zwischen 8 und 20 Pkw.* In frei werdenden Park­raum umge­rechnet, ergibt sich so pro Cars­haring-Auto ein Abschnitt von 36 bis 99 Meter Straßenrand. Viel Freiraum dank Cars­haring. Es kann in Groß­städten demnach deutlich zur Verkehrs- und Umwelt­entlastung beitragen.

Tipp: Im vergangenen Jahr hat sich die Stiftung Warentest 11 Anbieter in 15 Städten angesehen. Wir erklären die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten und sagen, für wen sich Cars­haring lohnt. Zum Test Carsharing

*) Text korrigiert am 23.8.2016.

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