Cars­haring Meldung

Cars­haring ist eine gute Idee und funk­tioniert auch in der Praxis. Im Test schnitten fünf Anbieter gut ab.

Praxis­text. Nutzer werden, buchen und fahren waren die wichtigsten Prüf­punkte im Test von neun Carsharing-Anbietern unserer Schwesterzeit­schrift test (10/2012). Fünf Anbieter schnitten gut ab: Greenwheels, Flinkster, Stadt­mobil , Car2go und Quicar. Die anderen vier waren befriedigend: Drive Cars­haring, Teil­auto, Cambio Cars­haring und DriveNow.

Probleme. Ärger gab es teil­weise beim Einsteigen: Unsere Prüfer kamen bei DriveNow mehr­fach nicht ins Auto, das Schließ­system streikte. Durchweg problemlos klappte hingegen das Buchen: Nur selten mussten die Tester auf eine andere Abhol­station ausweichen oder auf ein anderes Auto­modell. Bei der Über­gabe fanden wir mitunter Kratzer und Beulen, die nicht im Bord­buch standen. Kunden sollten kontrollieren, dass Macken einge­tragen sind. Sie könnten sonst in Verdacht geraten, selbst der Urheber zu sein.

Technik. Tech­nisch gab es keine Probleme. Wir ließen die Autos von Sach­verständigen checken. Sie fanden keine sicher­heits­relevanten Mängel.

Vertrag. Ärgerlich waren einige Klauseln. Bei Teil­auto zum Beispiel darf der Kunde kündigen, wenn sich die Preise erhöhen. Aber dafür muss er einen einge­schriebenen Brief schi­cken.

Station. Beim klassischen Cars­haring stehen die Autos meist an festen Stationen. Dagegen sind sie bei Drive- now und Car2go frei übers Stadt­gebiet verteilt. Der Nutzer ortet sie per Handy und kann sie nach der Fahrt irgendwo in der City wieder abstellen.

Kosten. Vor allem Wenigfahrer können mit Cars­haring Kosten senken. Wer unter 5 000 Kilo­meter im Jahr fährt, kann über tausend Euro sparen.

Tipp: Den voll­ständigen Test finden Sie auch unter www.test.de/carsharing.

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