Kaffeevariationen: Café au lait und Co.

Cappuccinopulver Test

Mehr Infos: Bücher (siehe „Adressen“) rund um den Kaffee mit Rezepten

Variationskünstler: Kaffee verwandelt sich je nach Zubereitung in die unterschiedlichsten Spezialitäten.

Espresso. Die Italiener nennen den kleinen Schwarzen schlicht „Caffè“. Seinen spezifischen Geschmack bekommt der Espresso durch die spezielle Zubereitung. Mit hohem Druck zischt das Wasser nicht kochend, aber heiß durch das Espressopulver. Der Espresso bildet die Grundlage für viele Kaffeespezialitäten.

Latte Macchiato. Er wird so zubereitet: 200 Milliliter geschäumte Milch in ein hohes Glas füllen und anschließend 75 Milliliter Espresso über den Rücken eines Teelöffels am Rand des Glases in die Milch gießen. In Lokalen wird er oft mit Sirup wie zum Beispiel Amaretto oder Vanille aromatisiert.

Milchkaffee. Heiße, nach Belieben auch geschäumte Milch und Kaffee zu gleichen Teilen in eine Tasse geben – so entsteht der Milchkaffee. Man kann auch Espresso statt des Filterkaffees verwenden. Die Franzosen trinken ihren Café au lait aus einem Bol, also einer volumi­nösen Schale ohne Henkel.

Wiener Melange. Die österreichische Variante des Milchkaf­fees. Die je nach Mischverhältnis von Kaffee und Milch unterschiedliche Farbe war in Wiener Kaffeehäusern Anlass leidenschaftlicher Diskussionen. Auf jeden Fall kräftig gerösteten Kaffee oder Espres­so verwenden, eventuell Milchschaum zugeben.

Türkischer Kaffee. Er stammt aus den Anfangszeiten der Kaffeegeschichte im 16. Jahrhun­dert, als die braunen Bohnen Konstan­tinopel eroberten. Das Kaffeemehl wird nicht gefiltert, sondern im „Cezve“, einem Messingtopf, mitgekocht und in die Tasse gegeben. Dann abwarten, bis sich der Kaffee abgesetzt hat.

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