Calgonit Protector Schnelltest

Radio Eriwan lässt grüßen: Kann der Calgonit Protector tatsächlich Glaskorrosion in der Spülmaschine verhindern? Im Prinzip ja. Aber nicht auf ewig. Und was schon beschädigt ist, wird nicht wieder glänzend.

Ungetrübte Freude an strahlenden Gläsern verspricht der Calgonit Protector. „Schützt auch hochwertige Gläser in der Spülmaschine vor Glaskorrosion, bewahrt den Glanz“, steht verheißungsvoll auf der Packung. Kratzer durch Aneinanderschlagen und Kalkbeläge bleiben vom Protector aber unberührt. Reiniger, Klarspüler und Enthärter sind deshalb wie gewohnt erforderlich, ebenso das luftige Einsortieren. An den unteren Geschirrkorb kommt das trapezförmige Plastikteil samt „Schutzstein“. Der verbraucht sich mit der Zeit und muss nach etwa 50 Spülgängen gegen einen neuen ausgetauscht werden.

Der Calgonit Protector will glasschädigende Elemente im Spülwasser außer Gefecht setzen, damit Sektflöten und Saftgläser nicht auslaugen und milchig-trüb werden. Wechselnde Wassertemperaturen und geballte Chemie zerren auf Dauer alle Unregelmäßigkeiten im Glas an das Tageslicht, die Oberfläche erscheint trübe, linienartig durchzogen oder perlmuttartig schillernd.

Um zu prüfen, ob das Schutzschild funktioniert, spülten wir teure und billige Gläser mit und ohne Dekor, Bestecke und Glasgeschirr. Nach 50, 100 und 300 Spülgängen mit und ohne Protector wurden alle Teile in Augenschein genommen. Und tatsächlich: Mit dem Calgonit Protector bleiben neue Gläser länger glänzend, Dekore verblassen nicht so schnell. Besonders billige Teile sind länger ansehnlich. Gänzlich verhindern kann der Protector Glaskorrosion aber nicht. Nach 300 Spülgängen büßten auch die weniger anfälligen Gläser ihr schönes Antlitz ein. Und was schon vorher Schäden zeigte, wird mit dem Protector nicht wieder wie neu.

Anbieter:
Reckitt Benckiser
Tel. 06 21/3 24 60
Preis: etwa 5 Euro

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