CO2-Mess­geräte und -Ampeln im Test: Gute Geräte gibts schon für unter 100 Euro

Tipps für ein besseres Raumklima

Wie lässt sich das Raumklima verbessern, wenn ein CO2-Mess­gerät kritische Werte signalisiert? Unsere Tipps helfen weiter.

Lüften. Den CO2-Gehalt der Raum­luft korrigieren Sie ganz einfach durch Lüften. Fenster weit öffnen (nicht nur ankippen!), am besten zwei gegen­über­liegende Fenster öffnen. Sitzen Heizkörper unter den Fens­tern, drehen Sie diese vor dem Lüften auf Frost­stufe. Lüften Sie im Winter für 3 bis 5 Minuten, im Früh­jahr für 5 bis 10 Minuten und im Sommer 15 bis 30 Minuten oder mehr. Drehen Sie die Heizkörper im Winter wieder hoch, sobald die Fenster geschlossen sind. Lüften Sie auf diese Weise mehr­mals am Tag.

Lüften in Zeiten von Corona. Unter den derzeitigen Pandemiebedingungen sollten Sie noch häufiger lüften als sonst. Das gilt vor allem, wenn Sie Besuch bekommen. Tragen Sie auch zu Hause eine Maske, wenn Sie Freunde oder Verwandte aus anderen Haushalten empfangen. Je mehr Personen sich in der Wohnung aufhalten, desto häufiger sollten Sie lüften.

Anste­ckung vermeiden. Von Menschen ausgeatmete Luft reichert die Raum­luft mit Kohlen­dioxid (CO2) an. Ausgeatmete Luft enthält außerdem feine Partikel und Tröpf­chen aus unseren Lungen. Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, atmen über kurz oder lang auch diese Viren aus. Durch gezieltes Lüften können Sie die Virus­konzentration erheblich reduzieren.

Luft­feuchtig­keit über­wachen. Viele CO2-Geräte erfassen auch die relative Luft­feuchtig­keit im Raum. Sie sollte bei 40 bis 60 Prozent liegen. Unter 40 Prozent wird die Raum­luft zu trocken (höhere Infektions­gefahr), über 60 Prozent zu feucht (Gefahr von Schimmel­bildung).

Luft­feuchtig­keit erhöhen. Ist die Raum­luft zu trocken, können Sie: regel­mäßig feuchte Wäsche zum Trocknen aufhängen, Zimmerpflanzen oder ein Aquarium aufstellen (beide geben Feuchtig­keit an die Raum­luft ab), öfter mal kochen oder Verdunster mit Wasser an die Heizkörper hängen.

Luft­feuchtig­keit reduzieren. Ist die Raum­luft zu feucht, sollten Sie regel­mäßiger lüften, mit möglichst kühler Außen­luft, und die Wohnung besser heizen. Hilft das nicht, könnte ein Gebäudeschaden die Ursache sein. Wenn sich Schimmel bildet, schalten Sie unbe­dingt Fachleute ein. Gebäudeschäden müssen dringend behoben werden. Schimmel kann nach­haltig krank machen (mehr zum Thema auf unserer Themenseite Schimmel im Haus).

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Test CO2-Mess­geräte und -Ampeln im Test 04.02.2021
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