CO2-Mess­geräte und -Ampeln im Test Gute Geräte gibts schon für unter 100 Euro

04.02.2021
CO2-Mess­geräte und -Ampeln im Test - Gute Geräte gibts schon für unter 100 Euro
Links: Der smarte Netatmo Raum­luft­sensor und seine App (die hier „gesunde“ Werte signalisiert).
Mitte: Das klassische CO2-Mess­gerät Technoline WL 1030 mit Werte­anzeige und Ampel­funk­tion.
Rechts: Die Ampel von Renz Air2Color. Der grüne Leucht­streifen zeigt gute, CO2-arme Raum­luft an. © Getty Images / RichVintage, Stiftung Warentest

CO2-Sensoren können keine Coronaviren erkennen – aber sie zeigen an, wann es Zeit zum Lüften ist. Die Stiftung Warentest hat 11 CO2-Mess­geräte untersucht, darunter sogenannte CO2-Ampeln und smarte Geräte, die mit App funk­tionieren. Sieben Geräte schneiden gut ab, drei sind mangelhaft. Das preisgüns­tigste gute CO2-Mess­gerät im Test kostet rund 90 Euro, das teuerste über 500 Euro. Wir sagen, wie CO2-Mess­geräte funk­tionieren, welche Geräte etwas taugen – und für wen sich die Investition lohnt.

CO2-Mess­geräte und -Ampeln im Test Testergebnisse für 11 CO2-Mess­geräte und -Ampeln 2021

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Inhalt
Liste der 11 getesteten Produkte
CO2-Mess­geräte und -Ampeln 2021 - Mess­gerät (Dis­play mit Werten und Ampel­anzeige)
  • Chauvin Arnoux C.A 1510 Hauptbild
    Chauvin Arnoux C.A 1510
  • Rotronic CO2 Display Hauptbild
    Rotronic CO2 Display
  • Technoline WL 1030 Hauptbild
    Technoline WL 1030
  • TFA Dostmann AirCO2ntrol Life Hauptbild
    TFA Dostmann AirCO2ntrol Life
  • TFA Dostmann AirCO2ntrol Mini Hauptbild
    TFA Dostmann AirCO2ntrol Mini
  • Vistron CO2 Monitor CM1 Hauptbild
    Vistron CO2 Monitor CM1
CO2-Mess­geräte und -Ampeln 2021 - Smart (Ampel­anzeige und App mit Werten)
  • Edimax AI-2002W Hauptbild
    Edimax AI-2002W
  • Netatmo Smarter Raumluftsensor Hauptbild
    Netatmo Smarter Raumluftsensor
CO2-Mess­geräte und -Ampeln 2021 - Ampel (Farb­anzeige ohne Werte)
  • Elektrotechnik Schabus GX-D1 Hauptbild
    Elektrotechnik Schabus GX-D1
  • Eurotronic Luftgütesensor (700209) Hauptbild
    Eurotronic Luftgütesensor (700209)
  • Renz Air2Color Hauptbild
    Renz Air2Color

Weck­ruf zum Lüften

Das Coronavirus Sars-CoV-2 kann beim Einatmen über­tragen werden, ohne Körperkontakt zu anderen Menschen. Vor allem in schlecht belüfteten Innenräumen, Schulen und Büros droht Anste­ckungs­gefahr. Experten empfehlen regel­mäßiges kräftiges Lüften. Doch wann muss gelüftet werden, um einen Raum wieder „frisch“ zu machen – und wie lange? Mess­geräte können diese Frage beant­worten, indem sie den Kohlen­stoff­dioxid-Anteil (CO2) der Raum­luft ermitteln – und recht­zeitig den Weck­ruf zum Lüften geben. Elf solche CO2-Mess­geräte hat die Stiftung Warentest geprüft.

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Test CO2-Mess­geräte und -Ampeln im Test

04.02.2021

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Der CO2-Mess­geräte-Test im Video

Display, Ampel oder mit Verbindung zum Smartphone. Sieben Geräte sind gut, drei aber nur mangelhaft.

Gut zu wissen: Ein CO2-Mess­gerät reicht auch für mehrere Räume. Ist das passende Lüftungs­intervall für einen Raum durch die CO2-Messung einmal ermittelt, muss die Messung nicht permanent wieder­holt werden, solange sich wichtige Einflüsse wie Innen- und Außen­temperatur sowie die Anzahl der Personen im Raum nicht wesentlich ändern. Es reicht dann, das trainierte Lüftungs­intervall einzuhalten.

Das bietet unser CO2-Mess­geräte-Test

  • Test­ergeb­nisse. Die Tabelle enthält Bewertungen für 11 CO2-Mess­geräte und CO2-Ampeln. Darunter sind zwei smarte Raum­luft­mess­geräte und ein CO2-Gas-Alarm für Veranstaltungs­räume und große Büros. Außer Konkurrenz haben wir zusätzlich einen CO2-Melder geprüft, der Lüftungs­anlagen steuern kann. Zu den getesteten Anbietern gehören Netatmo, Renz und TFA Dostmann.
  • Kauf­beratung. Sie suchen ein CO2-Mess­gerät mit großem Display oder mit einstell­baren Schwellen­werten – oder eines, das sich beim Gang durchs Gebäude mobil einsetzen lässt? Mithilfe unserer ausführ­lichen Test­kommentare finden Sie das passende Modell für Ihren Einsatz­zweck. Wir gehen auf die wichtigsten Ausstattungs­merkmale der getesteten Geräte ein, beleuchten deren Stärken und Schwächen und sagen, welche interes­santen Extras die Geräte bieten.
  • FAQ und Tipps. Wir sagen, was CO2-Ampeln leisten können und warum sie auch in Corona­zeiten hilf­reich sind. Außerdem verraten wir, wie Sie richtig lüften – und warum Zimmerpflanzen wert­voll für das Raumklima sind.
  • PDF. Test­tabelle und ausführ­liche Test­kommentare sowie FAQ und Tipps haben wir in einem 10-seitigen PDF für Sie zusammengefasst, das Sie nach Frei­schalten des Tests herunter­laden können.

CO2-Ampeln: Schnelle Orientierung

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CO2-Ampel Renz Air2Color. Ihr Leucht­streifen ist besonders gut zu erkennen. © Stiftung Warentest / Thomas Vossbeck

CO2-Ampeln signalisieren den CO2-Gehalt der Raum­luft durch einen Leucht­balken oder durch farbige LEDs: meist in Grün, Gelb und Rot. Die Farbe Rot steht für schlechte Raum­luft und signalisiert: Jetzt ist es höchste Zeit zum Lüften. Ein Display für Mess­werte gibt es bei den reinen Ampeln nicht. Dafür ist ihr Licht­signal mitunter so deutlich, dass sie auch in Groß­raumbüros und Klassenräumen von (fast) allen Plätzen aus ables­bar sind.

Klassische CO2-Mess­geräte: Zeigen Mess­werte an

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Technoline WL 1030. Klassisches Mess­gerät mit großem Display. Es zeigt den CO2-Wert, die Temperatur und die relative Luft­feuchtig­keit. In der Mitte des Displays ist das Ampel­signal für den CO2-Gehalt der Raum­luft zu erkennen. © Stiftung Warentest / Thomas Vossbeck

Klassische Raum­luft­mess­geräte haben dagegen ein mehr oder weniger großes Display, auf dem sie Mess­werte anzeigen. Neben dem CO2-Gehalt der Raum­luft meist auch Raum­temperatur und relative Luft­feuchte. Alle drei Werte sind entscheidend für ein gutes Raumklima. Eine Ampel­anzeige gibt es bei den klassischen Mess­geräten oben­drein: entweder direkt im Display oder durch zusätzliche farbige LEDs. Einige Mess­geräte können ihre Mess­werte speichern oder an einen PC über­tragen. Damit sind Mess­reihen und Analysen im Tages­verlauf möglich. Die Daten zeigen, unter welchen Umständen der CO2-Gehalt in einem Raum kritisch ansteigt. Klassische Mess­geräte sind daher gut für Schulen geeignet, die Messungen lassen sich sogar in den Unter­richt einbauen.

Smarte CO2-Mess­geräte: Daten direkt aufs Handy

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Netatmo Smarter Raum­luft­sensor. Der smarte Raum­luft­sensor ermittelt einen „Haus­gesund­heits­index“ aus CO2-Wert, Temperatur, relativer Luft­feuchte und Lärmpegel. Der senkrechte Leucht­streifen erstrahlt, wenn man einen Finger auf das Gerät legt, in Blau („gesund“), Grün, Gelb, Orange oder Rot (“ungesund“) – je nach „Haus­gesund­heits­index“. Smartphone und App liefern die Mess­werte dazu – auch als Grafik über einen längeren Zeitraum. © Stiftung Warentest / Thomas Vossbeck

Smarte Raum­luft­mess­geräte schlagen die Brücke zwischen reinen CO2-Ampeln und klassischen Mess­geräten. Am smarten Gerät gibt es eine Farb­anzeige wie bei den Ampeln. Per Smartphone, WLan und App liefert das smarte Gerät aber auch Werte und ganze Mess­reihen. Die können dann am Smartphone ange­zeigt und von der App ausgewertet werden. So lässt sich beispiels­weise der CO2-Gehalt der Raum­luft im Tages­verlauf grafisch darstellen. Smarte Geräte sind vor allem zur privaten Verwendung geeignet.

Was hat die Stiftung Warentest getestet?

Wir prüften in erster Linie die Kohlen­dioxid­messung der Geräte. Der CO2-Wert, der im Display erscheint, wird in Anteilen pro Million angegeben, auf Eng­lisch „parts per million“, abge­kürzt „ppm“.

Im Rahmen von verschiedenen Mess­reihen ermittelten wir die Warn- und Alarm­schwellen der Geräte und bewertete sie anhand der Empfehlungen des Umwelt­bundes­amtes (UBA): 800 bis 1 000 ppm Kohlen­stoff­dioxid für mitt­lere Raum­luft­qualität und 1 000 bis 1 400 ppm Kohlen­stoff­dioxid für mäßige Raum­luft­qualität.

Für Klassenräume und Groß­raumbüros erscheinen die UBA-Empfehlungen zum CO2-Gehalt der Raum­luft zunächst streng. Zumal sich dort viele Menschen aufhalten und Kohlen­stoff­dioxid ausatmen. Angesichts der aktuellen Pandemielage sind nied­rige CO2-Werte in Innenräumen aber sehr wichtig. Je höher der CO2-Wert in der Raum­luft, desto größer wird die Gefahr, dass die Raum­luft auch Aerosole aus der Atem­luft enthält, die Viren trans­portieren können. Die Stiftung Warentest hat die CO2-Mess­geräte deshalb anhand der strengen UBA-Empfehlungen bewertet.

Wir untersuchten, ob das Gerät den gemessenen Wert in die passende Ampelfarbe umsetzt und prüften:

  • Wird die Warn- und Alarm­funk­tion zuver­lässig ausgelöst (Wieder­holgenauigkeit)?
  • Entsprechen die vom Anbieter gewählten Schwellen­werte für Lüftungs­warnung (meist Signalfarbe Gelb) und Lüftungs­alarm (meist Signalfarbe Rot) den Empfehlungen des Umwelt­bundes­amts und den aktuellen Normen?

Tipp: Welche Geräte virenhaltige Aerosole aus der Luft filtern können, zeigt unser Luftreiniger-Test.

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04.02.2021
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