CDs aus dem Computer Meldung

CD-Rekorder sind nicht eben billig. Unsere Testgeräte kosteten zwischen 900 und 1.550 Mark. Selbst Billiggeräte sind nur selten unter 700 Mark zu haben. Sie lassen sich in die HiFi-Anlage integrieren und sind für schnelles Aufnehmen praktisch.

Billiger kopiert aber, wer einen Computer hat. CD-Brenner zum Einbau in den Computer kosten etwa zwischen 250 und 750 Mark. Zum Einstiegspreis findet man auch die älteren Modelle, die nur die einmal beschreibbaren CD-R verarbeiten können. Hinzu kommt eine Soundkarte, wenn der Computer noch keine Schnittstelle zwischen Audioanlage und Rechner hat. Kosten: ab 50 Mark aufwärts. Kostenvorteile gibt es auch bei den CDs selbst: Die Plattenrohlinge für Computer sind etwa nur halb so teuer wie Audio- CD-R oder Audio-CD-RW, auf die CD-Rekorder angewiesen sind. Die kosten mehr, weil ­ wie bislang bei Tonbandkassetten ­ eine Urheberrechtsabgabe im Kaufpreis enthalten ist.

CD-Rekorder zeichen nur auf Audio-Rohlingen auf. Und einzelne PC-Brenner können mit den Audio-Platten nichts anfangen. Weitere Kompatibilitätsprobleme gibt es aber nicht. Computer-CD-R können von praktisch allen CD-Spielern und CD-Rekordern wiedergegeben werden, die CD-RW nur von denen, die technisch dafür vorgesehen sind.

Auch in der Handhabung ist der CD-Rekorder aus der HiFi-Anlage dem Computer unterlegen (Computerkenntnisse allerdings vorausgesetzt). Da stehen kleine Gerätedisplays großen Bildschirmen gegenüber, Fernbedienungen mit Zehnertastatur und umständlicher Buchstabeneingabe ausgewachsenen PC-Tastaturen. Ausgeklügelte Computerprogramme erleichtern das Kopieren außerdem. Da geht das Zusammenstellen von CD-Titeln problemlos auf Mausklick.

Und tauchen trotzdem Probleme auf: Im Internet gibt es viele Infoseiten und Newsgroups, die sich mit Kopieren von Daten- oder Audio-CDs befassen.

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