CD oder DVD: Die verschiedenen Plattenformate

  • CD: Die CD, viele Jahre Stand der Technik bei Musikkonserven, hat einen Frequenzbereich bis an den Rand des menschlichen Hörvermögens. Und das bei einer Dynamik, die in der Natur kaum vorkommt. Sie ist auf Stereo ausgelegt. Surroundsound ist mit Klangeinbußen über Dolby ProLogic möglich, einem Verfahren, das die Signale für den dritten (vorn Mitte) und vierten Kanal (hinten) im Stereosignal kodiert enthält. Das bieten viele Film-Soundtrack-CDs.
  • DVD: Äußerlich der CD ähnlich, aber mit deutlich mehr Speicherplatz. Mehrere Stunden Bild und Ton passen drauf, samt Synchronsprachen, Untertiteln und Zusatzinfor­ma­tionen. Die digitalen Filmtonformate reichen von Mono bis zum Surroundsound samt Zusatzsignal für einen Extra-Basslautsprecher (Subwoofer). Der Filmton wird datenreduziert aufgezeichnet. Deshalb ist mit leichten Klangeinbußen gegenüber anderen Aufzeichnungsverfahren zu rechnen. DVD-Spieler eignen sich auch für CDs.
  • DVD-Audio (DVD-A): Darauf werden Tonsignale deutlich feiner aufgelöst als auf CDs. Die Dynamik ist enorm und praktisch nicht voll nutzbar. Die höchsten speicherbaren Frequenzen liegen weit außerhalb menschlichen Hörvermögens. Die DVD-A ist mehr­­ka­naltauglich. Das Speichern von Standbildern und Grafiken ist möglich. DVD-A laufen auf speziellen Video-DVD-Spielern. Derzeit gibt es etwa 500 DVD-A-Titel. Standardpreis: etwa 20 Euro.
  • SACD (Super-Audio-CD): Für SACDs wird ein anderes Aufzeichnungsverfahren genutzt als für DVD-A. Auch sie leisten weit mehr, als unser Ohr verarbeiten kann. SACDs werden von speziellen DVD- oder CD-Spielern wiedergegeben. Eine andere Besonderheit: Von SACDs gibt es Hybridplatten, die eine hochauflösende SACD- und eine Standard-CD-Schicht haben, damit sie auch auf CD-Spielern spielbar sind. Auf SACD sind zurzeit etwa 2 000 Titel erhältlich, Standardpreis für eine Hybridplatte: rund 25 Euro.

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