Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat der C & C Vermögensgesellschaft in Gelsenkirchen und deren Geschäftsführer Frank Pohler untersagt, Bankgeschäfte zu betreiben. Die Bankgeschäfte, die sie bisher mit Anlegern gemacht haben, müssen sie nun rückabwickeln.

Die C & C Vermögensgesellschaft bot Anlegern an, bei ihr Depotkonten zu eröffnen und für sie mit Wertpapieren und Derivaten zu handeln. Die Anleger zahlten Geld auf ein Geschäftskonto der C & C Vermögensgesellschaft ein und erhielten monatliche Depotauszüge über den Stand ihrer Investments.

Die Geschäfte wurden zum Teil über ein Wertpapierhandelskonto der C & C Gesellschaft und zum Teil über ein Privatkonto des Geschäftsführers abgewickelt. Solche Finanzkommissions- und Depotgeschäfte sind Bankgeschäfte. Dafür hatten weder die C & C noch Geschäftsführer Pohler eine Erlaubnis.

Ferner bot die C & C Vermögensgesellschaft Anlegern Aktien der Aufina Holding AG und der rea-Q AG zum Kauf an. Auch dafür hatte die Gesellschaft keine Erlaubnis des Bafin.

Ob die Gesellschaft in der Lage ist, den Anlegern ihr Geld zurückzuzahlen, ist der Aufsicht nicht bekannt.

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