Viele Verbraucher sorgen sich über gesundheitliche Risiken durch Parabene, die als Konservierungs­mittel in Kosmetika einge­setzt werden. Eine neue Studie unter Federführung des Helmholtz-Zentrums für Umwelt­forschung verunsichert nun vor allem Schwangere. Butyl­paraben in Cremes und Lotionen, so die Forscher, könnte das Risiko für späteres Überge­wicht beim Kind erhöhen – vor allem bei Töchtern. Das Bundes­institut für Risiko­bewertung (BfR) hält die Studie aber nicht für aussagekräftig.

BfR kritisiert metho­dische Mängel

Das BfR erklärte auf Anfrage von test, die in der Studie vorgestellten Daten seien „zu schwach und weisen zu große Unsicherheiten auf“, um diese Schluss­folgerung zu stützen. Die Studie zeige Mängel insbesondere in der Auswahl der Daten und Methoden. Nach Beob­achtung unserer Experten enthält Kosmetik nur selten Butyl­paraben. Häufiger sind andere Parabene, die als sicher bewertet sind – auch für Schwangere.

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