Das Auf und Ab der Butter­preise

Seit 2016 hat sich der Durch­schnitts­preis für konventionell erzeugte Butter zwischen­zeitlich fast verdreifacht. Auch Süß- und Sauerrahmbutter, oft Bio-Ware, wurde teurer. Im Herbst 2017 erreichten die Preise ein Rekord­niveau. Der Grund: 2015 wurde die Milchquote in der EU abge­schafft. Sie hatte die Milch­menge gedeckelt, die Bauern in der EU produzieren durften. Ohne Quote stieg die Produktion, die Preise für Milch und den Butter-Rohstoff Rahm sanken. Viele Höfe gaben auf, die Produktion sank. Zugleich stieg die Nach­frage, die Preise zogen an. Vor allem die Preise konventioneller Butter hängen auch vom Börsenkurs für Rahm ab, der stark schwankt. Bio-Butter betrifft das weniger, da Bio-Bauern oft lang­fristige Verträge abschließen. Übrigens: Bei unserem letzten Test vor zehn Jahren kostete ein Stück mild­gesäuerte Butter im Schnitt 1,08 Euro.

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