Knusprige Pommes, Cola und ein saftiger Burger: Für viele Kids gibt es kaum ein besseres Menü. Doch welcher Burger ist der beste? Die Stiftung Warentest hat 19 Burger aus Supermärkten und Fast-Food-Restaurants untersucht. Der Cheeseburger von McDonald's macht das Rennen. test.de sagt warum.

Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuelleren Test: Fastfoodmenüs.

Nichts für junge Models

Eins gleich vorneweg: Burger mit Pommes sind kein gutes Menü. Fast-Food bringt meist viel Fett, aber wenig Vitamine und Ballaststoffe. Wer später modeln will, sollte seine Jugend nicht ganz in Fast-Food-Restaurants verschwenden. Vor allem die Super Size Portionen machen schnell dick. Ein doppelter Burger Royal TS mit großer Cola und Pommes liefert rund 1 250 Kilokalorien. Für ein 14jähriges Mädchen ist das mehr als der halbe Tagesbedarf an Energie. Solo genossen sind manche Burger dagegen besser als ihr Ruf. Beispiel: Der Cheeseburger von McDonald's. Er schmeckt, wie ein Burger schmecken soll – deutlich nach Rindfleisch und Grill. Und überzeugte im Labor der Stiftung Warentest.

Mc Donald's gewinnt

Der Cheeseburger von McDonald's wiegt 113 Gramm, bringt 15 Gramm Eiweiß und knapp 11 Gramm Fett. Sein Energiegehalt: 284 Kilokalorien. Das lässt Spielraum für Salat und selbst für kleine Pommes. Der Cheeseburger ist auch für Kinder geeignet. Mit Salat und Apfelschorle ergibt er eine recht ausgewogene Hauptmahlzeit. Fast ebenso gut ist der Cheeseburger von Burger King. Er enthält mehr Fleisch, aber auch etwas mehr Fett. Die Chickenburger der Fast-Food-Ketten enttäuschten dagegen. Keiner ist gut. Vor allem der Chicken Supreme von Burger King enthält viel Panade, Fett, Salz und reichlich Transfettsäuren. Die entstehen beim Frittieren. Transfettsäuren sind ungünstig für die Cholesterinwerte im Blut. Sie können Herz und Kreislauf belasten.

Schwerster Burger im Test

Mit 228 Gramm ist der Chicken Supreme der schwerste Burger im Test. Stolze 570 Kilokalorien: Das ist für Kinder viel zu mächtig. Von wegen magere Geflügelburger: Der Chicken Supreme liefert fast 28 Gramm Fett. Das ist auch für Jugendliche zu viel. Da bleibt kein Spielraum für Salat oder Cola. Etwas leichter sind McChicken von McDonald's und das Filet Sandwich von Kentucky Fried Chicken. Aber auch hier gilt: viel Salz und Transfettsäuren. Diese Burger sind nur befriedigend.

Gut für Zuhause

Gut für Zuhause sind die Cheeseburger von Bofrost. Sie schmecken würzig und deutlich nach Rindfleisch. Die tiefgekühlten Burger kommen einfach in die Mikrowelle. Bofrost liefert die Tiefkühlware frei Haus. Preis: etwa 1,65 Euro pro Burger. Deutlich billiger, aber kaum schlechter sind die Cheeseburger von Tip. Stückpreis: 75 Cent. Die Burger kommen aus der Kühltheke. Sie können in der Mikrowelle oder im Backofen zubereitet werden. Aus der Mikrowelle schmeckten die Tip-Burger etwas teigig und talgig. Der Käse war gummiartig-weich. Backen verbraucht dagegen mehr Energie.

Iglo ohne Durchblick

Gut für Zuhause sind auch die Chickenburger von Abbelen und die Bistro express Burger von Iglo. Letztere gibt es in verschiedenen Geschmacksvarianten, etwa als Chicken- oder Classic-Burger. Beide Varianten sind gut. Mit den appetitlichen Fotos auf der Verpackung hatten die Burger allerdings wenig gemein. Sie kommen eher trocken daher. Das Problem gibt es bei den Kentucky Cheeseburgern von Zimbo nicht: Die Klarsichtverpackung aus der Kühltheke zeigt dem Kunden, was er bekommt. Auch die Zimbo-Burger schmecken. Streng genommen sind es allerdings keine echten Burger. Sie sind aus Schweinefleisch, Paniermehl und Ei gemacht. Kurzum: Gebratene Frikadellen.

Schwein gehabt

Schwein ist nicht stilecht und meistens fetter. Sieben von neun getesteten Burgern aus der Kühltheke sind aus Schweinefleisch gemacht. Besonders fett ist der Cheeseburger von Aldi. Er wiegt 154 Gramm und bringt 31 Gramm Fett. Mit 504 Kilokalorien ist dieser Burger vor allem für Kinder recht mächtig. Eine Hauptmahlzeit für Grundschüler sollte insgesamt nur etwa 450 Kilokalorien haben. Am besten sind kleine Burger: Sie lassen Spielraum für Salat (bringt Vitamine!) und notfalls auch für die geliebten Pommes. Super Size Portionen bringen dagegen vor allem eins: viel zu viele Kalorien.

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