Bundesschatzbriefe sind seit Anfang des Jahres bereits ab 50 Euro zu haben. Der Mindestanlagebetrag wurde somit leicht gesenkt, von vorher 100 Mark auf umgerechnet 97,79 Mark. Bei der vorzeitigen Rückgabe ­ sie ist frühestens nach einem Jahr und ohne jedes Kursrisiko möglich ­ sind die gerundeten neuen Höchstbeträge dagegen etwas ungünstiger für den Anleger. So können nun pro Monat bis zu 5.000 Euro (umgerechnet 9779 Mark, vorher 10.000 Mark) flüssig gemacht werden. Für Ehepaare mit gemeinsamem Depot liegt die Höchstgrenze jetzt bei 10.000 Euro (umgerechnet 19.558 Mark, vorher 20.000 Mark).

Allerdings können altgediente Schatzbriefsparer ab 2003 mehr Geld auf einmal flüssig machen. Sie können dann jeden Monat 5.000 Euro an neuen Schatzbriefen plus 10.000 Mark an alten D-Mark-Schätzchen vorzeitig einlösen. Für Ehepaare gelten jeweils die doppelten Beträge.

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