Der Frei­staat Bayern darf weiterhin mit stationären und mobilen Geräten Auto­kenn­zeichen erfassen und diese mit der Daten­bank der Polizei abgleichen. Das Bundes­verwaltungs­gericht wies die Klage eines Auto­fahrers gegen diese Praxis ab. Ein Eingriff in sein Recht auf informationelle Selbst­bestimmung liege nicht vor. Steht das Kenn­zeichen nicht in den Fahndungs­dateien, sei gesichert, dass die Daten anonym blieben und sofort spurenlos gelöscht würden (BVerwG, Az. 6 C 7.13). Der Kläger hat Verfassungs­beschwerde einge­legt.

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