Die Auskünfte der gesetzlichen Rentenversicherung über die individuelle Höhe der Rente sind unverbindlich. Ändert sich die Rechtslage, haben die Versicherten keinen Anspruch auf die ursprünglich prognostizierte Rente, so das Bundessozialgericht (Az. B 5 R 72/08 R). Dem Kläger war 1992 in einer Rentenauskunft eine zu erwartende Rente genannt worden, die höher war als die, die er bei Rentenbeginn im Jahr 2001 tatsächlich bekam. Der Grund: Ausbildungszeiten wurden 1992 noch stärker berücksichtigt als bei Rentenbeginn des Klägers. Seine Rente fällt deshalb um rund 50 Euro geringer aus.

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